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Robin Rusch ist Deutscher Meister im Kanu-Marathon

Bei den Deutschen Kanu-Marathonmeisterschaften, die in Rheine auf der Ems stattfanden, konnten die Lüner Kanuten noch ein letztes Mal in diesem Jahr ihre Klasse beweisen.

Lucas und Robin Rusch (Foto: KSC)

Robin Rusch, im letzten Jahr noch mit seinem Zweierpartner Jan Schulze in der Schülerklasse im Kajakzweier Deutscher Meister, sorgte am Wochenende nun eine Klasse höher bei der Jugend im Einerkajak (Coronabedingt gab es keine Mannschaftsboote) für einen Paukenschlag. Nach miserablem Start konnte sich R. Rusch von den hinteren Plätzen langsam nach vorne paddeln. Durch zwei exzellente Laufportagen und taktisch kluges Paddelverhalten hat sich R. Rusch am Ende durch einen tollen Endspurt nach 10,3 Kilometern den Titel des Deutschen Jugendmeisters gesichert. Da diese Veranstaltung gleichzeitig als NRW-Meisterschaft gewertet wurde, ging der Titel des NRW- bzw. Westdeutschen Meisters ebenfalls an R. Rusch. Sein Mannschaftskollege Eric Göke war mit Platz neun im Gesamtergebnis und mit Platz sechs in NRW im Soll.

Bei den Schülern A (13 und 14 Jahre) waren aus Lünen Adrian Hindersmann und Max Stainer am Start. Auf der 10,3 Kilometer langen Strecke mit einer Laufportage konnten die Lüner KSC Kanuten die Plätze sechs und neun erringen. In der NRW-Wertung bedeutete dies den Bronzerang für Adrian Hindersmann und Platz fünf für Max Stainer.

Eine weitere Medaille gab es für Lucas Rusch. Bei den zwölfjährigen Schülern B ging es über eine Strecke von 2,6 Kilometern um die NRW-Meisterschaft. Diese holte sich L. Rusch ganz souverän. Vom Start an hatte er seine Führung stetig ausgebaut. Er siegte schließlich mit über einer halben Minute Vorsprung und konnte bei seinem einzigen Wettkampf in diesem Jahr die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Text: SH

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Lüner Kanuten ohne Glück bei Deutscher Jugendmeisterschaft

Beim einzigen Rennsportwettkampf des Jahres ging es für die Jugendklassefahrer des Kanu- und Ski-Clubs Lünen nach Mannheim zur Deutschen Meisterschaft. Hier wurden die deutschen Meister im Kajakeiner und Kajakzweier über 200 Meter, 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter ermittelt.

Platz acht im K II: Jan Schulze und Eric Göke (Foto: KSC)

Die deutschen Vizemeister des vergangenen Jahres Robin Rusch und Jan Schulze gingen auch in Mannheim im K II an den Start. Sowohl über 500 Meter als auch über 1000 Meter konnte sich das Duo am ersten Wettkampftag für das Semifinale qualifizieren. Die Semifinals fanden dann jedoch durch einen krankheitsbedingten Ausfall von Robin Rusch ohne das KSC-Boot statt. Auf der 5000 Meter Langstrecke ging Jan Schulze gemeinsam mit Eric Göke an den Start. In einem starken Teilnehmerfeld und nach taktisch gut eingeteiltem Rennen kam das spontan zusammen gesetzte Duo auf einen starken achten Platz. In den Einerdisziplinen verpassten die KSC-Sportler die Finalteilnahmen.

Text: SH

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Jule Hake dominiert und ist zweifache Deutsche Meisterin

Bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse auf der Regattabahn in Duisburg wurden in diesem Jahr doch noch Medaillen vergeben: Unter strikten Hygienebedingungen, ohne Zuschauer und ausschließlich in den Einerdisziplinen.

Für große Freude beim KSC Lünen sorgte Jule Hake, die sowohl auf der 200 Meter Sprintdistanz, als auch auf der 500 Meter Strecke mit deutlichem Vorsprung die Ziellinie als erste überquerte und somit gleich zwei Deutsche Meistertitel einheimste.

über 200 Meter und 500 Meter nicht zu schlagen: Jule Hake

Auf der bisher von Hake ungeliebten Sprintstrecke von 200 Metern war die Lüner Kanusportlerin durch einen Vorlaufsieg, den sie sich noch mit Paulina Paszek (Hannover) teilen musste, sofort ins Finale eingezogen. Mit einem beherzten Start setzte sich Hake im Finale sofort an die Spitze und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel weiter aus. Am Ende siegte Hake in 41.903 Sekunden deutlich vor Paulina Paszek (Hannover) und Sarah Brüßler (Karlsruhe). Auch auf der 500 Meter Distanz war Hake absolut präsent und stellte ihre Titelambitionen bereits mit einem unangefochtenen Vorlaufsieg unter Beweis. Im Finale setzte sich die KSC-Sportlerin mit kräftigen Paddelschlägen gleich an die Spitze des Feldes und hatte am Ende einen deutlichen Vorsprung auf die zweitplatzierte Sarah Brüßler (Karlsruhe) herausgefahren. Rang drei ging an Jasmin Fritz (Magdeburg).

Ihren Fokus hatte Hake in diesem Jahr auf die olympischen Distanzen gelegt.

Auf einen Start über die nicht olympische 1000 Meter Distanz verzichtete die U 23 Weltmeisterin der vergangenen beiden Jahre daher.

Bereits bei zwei vorangegangenen internen Leistungsüberprüfungen des Deutschen Kanu-Verbands überzeugte Hake und erkämpfte sich einen Platz im vorläufigen Olympiakader. Mit den Ergebnissen der Deutschen Meisterschaft untermauerte die 20jährige Sportsoldatin nun eindrucksvoll ihre Ambitionen in Richtung Tokio 2021.

Foto: KSC Lünen /Text: SH

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KSC Lünen gewinnt fünf Titel bei Deutscher Meisterschaft

Fünf Deutsche Meisterschaften, fünf Vizemeisterschaften und einmal Bronze – die Medaillenausbeute des KSC Lünen kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen.

 

Bei den nationalen Titelkämpfen in Brandenburg an der Havel präsentierten sich die Lüner Kanuten erneut in starker Form. Nach einer langen und intensiven Wettkampfsaison mit internationalen Einsätzen belohnte sich Thorben Illtz (Junioren) mit einem kompletten Medaillensatz. Thorben Illtz startete wie im vergangenen Jahr mit Ferdinand Dittmar (KG Essen) im Zweierkajak für die Renngemeinschaft NRW. Das Duo holte wie im Vorjahr den Deutschen Meistertitel im K II über 500 Meter. Hinzu kam die Vizemeisterschaft im K II über die 200 Meter Sprintdistanz. Einen weiteren Meistertitel gewann Thorben Illtz im K IV über 1000 Meter zusammen mit Jack Gries (KG Essen), Niklas Heuser (AKC Oberhausen) und Tom Maaßen (Niederrhein Duisburg). Auf der 200 Meter Strecke belohnte er sich im Einerkajak zusätzlich mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Das gute Ergebnis rundete ein vierter Platz im K IV über 500 Meter zusammen mit Kian-Lukas Mohajer (KG Essen), sowie Joshua Löhr und Tobias Engels (beide KKM Köln) ab. Im Einer über 500 Meter fuhr Thorben Illtz auf einen starken fünften Rang. Durch die in Brandenburg erbrachten Leistungen wurde der Lüner für die Teilnahme an den Olympic Hope Games in Bratislava (13.09.19-15.09.19) nominiert.

Mit zwei Meistertiteln und zwei Vizemeisterschaften trug auch Jule Hake (Leistungsklasse) maßgeblich zum guten Abschneiden der Lüner bei. Die U23 Weltmeisterin fuhr einen souveränen Sieg im K I über 1000 Meter ein. Ein weiterer Titelgewinn kam im K II mit Caroline Arft (KG Essen) über 200 Meter hinzu. Silber holte Hake zudem im K I über 5000 Meter, sowie im K IV über 500 Meter mit Caroline Arft, Katharina Köther (KG Essen) und Johanna Schimanski (Mülheimer KV). Im Einer über 500 Meter und 200 Meter gingen die Plätze vier und fünf an Hake, während im K II über 500 Meter mit Katharina Köther der sechste Platz zu Buche stand.

Bei den Damen Junioren gingen Gold und Silber an Gina Zint. Im K IV über 500 Meter gemeinsam mit Vanessa Bülow (KR Hamm), Lea Ternirsen (CC Emsdetten) und Svenja Hardy (KG Essen) holte sie den Titel.  Im K II über 200 Meter mit Svenja Hardy kam Silber hinzu. Im Einerfinale über 200 Meter wurde Gina Zint neunte. Auch der K II mit Gina Zint und Elisa Himmelmann (KSG Wuppertal) über 500 Meter wurde neunter.

Große Freude herrschte bei den Schülern A. Robin Rusch und Jan Schulze starteten im K II über 500 Meter und 2000 Meter. Über 500 Meter noch mit drei Hundertstel Sekunden Rückstand unglückliche vierte, erpaddelte das Duo auf der abschließenden Langstrecke die Deutsche Vizemeisterschaft. Der K IV mit Robin Rusch, Jan Schulze, Max Stainer und Adrian Hindersmann schaffte ebenfalls den Sprung in das Finale über 500 Meter und wurde dort neunter.

Text: SH
Fotos: KSC

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Lüner Kanuten wollen bei Deutscher Meisterschaft angreifen

Die Deutschen Kanurennsport Meisterschaften finden in diesem Jahr in Brandenburg an der Havel statt. Ab Mittwoch (28.08.19) gehen acht Sportlerinnen und Sportler des Kanu- und Ski-Clubs Lünen an den Start.

Auf dem Beetzsee werden bis Sonntag (01.09.19) die Deutschen Meister im Kajakeiner, Kajakzweier und Kajakvierer über 200 Meter, 500 Meter, 1000 Meter, 2000 Meter und 5000 Meter ermittelt. Meistertitel werden ebenfalls im Kanu-Mehrkampf (erste Wettbewerbe finden bereits am Dienstag statt) vergeben. In der Schülerklasse A gehen Robin Rusch, Jan Schulze, Max Stainer und Adrian Hindersmann im K I, K II und K IV über 500 Meter und 2000 Meter an den Start. Lilly Glaap, in dieser Saison für Niederrhein Duisburg startend, absolviert den Kanu-Mehrkampf. Gina Zint und Thorben Illtz (Junioren), sowie Jule Hake (Leistungsklasse) treten in den Mannschaftsbooten der Renngemeinschaft KV NRW über verschiedene Distanzen an. Hinzu kommen Starts im Einerkajak. Die Lüner Sportlerinnen und Sportler nutzten die Sommerferien, um sich bestmöglich auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Während Gina Zint und Thorben Illtz gemeinsam mit der Renngemeinschaft NRW diverse Einheiten im Trainingslager in Kienbaum absolvierten, bestritten die Schüler A mehrmals täglich ihre Einheiten auf dem heimischen Datteln-Hamm-Kanal. Alle freuen sich nun darauf, dass es endlich los geht und hoffen, dass sich die Trainingsmühen gelohnt haben und die ein oder andere gute Platzierung erreicht werden kann.

Text: SH
Foto: KSC

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Rusch / Schulze: Deutsche Schülermeister

Bei den Deutschen Kanumarathonmeisterschaften, die in Rheine auf der Ems stattfanden, konnte der Kanu- und Ski-Club Lünen erfolgreich abschneiden.

Foto (KSC): Deutsche Meister über 14,1 KM: Robin Rusch / Jan Schulze

Die Lüner Schülerklassen-Sportler Robin Rusch und Jan Schulze gingen im Zweierkajak über die Schülermarathonstrecke von 14,1 Kilometer an den Start. 

Foto: KSC

Von Anfang an dominierte das Lüner Team und konnte sich an der ersten Wende nach ca. drei Kilometern entscheidend absetzen. Danach bauten Robin Rusch / Jan Schulze ihren Vorsprung aus und gewannen schließlich mit etwa einer Minute Vorsprung vor den Mitfavoriten aus Emsdetten. 

Auch im Einerkajak waren die beiden Lüner einen Tag vorher am Start. Hier holte Robin Rusch einen ausgezeichneten vierten Platz. Jan Schulze wurde Siebter. 

Da diese Deutschen Meisterschaften auch gleichzeitig als NRW-Meisterschaften gewertet wurden ging auch der NRW-Meistertitel im Zweier nach Lünen. Im Einerkajak holte Robin Rusch in der NRW-Wertung Bronze, während Jan Schulze den fünften Rang für sich verbuchte. 

Text: SH 

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Kleine Kanumannschaft trumpft bei Deutscher Meisterschaft groß auf

Bei den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften in Hamburg hat die kleine Lüner KSC-Mannschaft 17 Medaillen errungen und war somit einer der erfolgreichsten Vereine deutschlandweit.

 Die Lüner DM-Mannschaft (Foto: KSC)

Thorben Illtz, Gina Zint und Jule Hake haben mit ihren Leistungen nicht nur die Lüner Trainer und Schlachtenbummler verblüfft, sondern auch in der Fachwelt für Erstaunen gesorgt. 

Thorben Illtz (Foto: KSC)

Allein Thorben Illtz (Jugend) konnte bei seinen sechs Rennen sechsmal das Siegerpodest besteigen. Viermal Deutscher Meister im K II mit Ferdinand Dittmer (Essen) über 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter und im K IV mit Dittmer, N. Heuser (Oberhausen) und K. Mohajer (Essen) über 500 Meter, sowie Platz zwei und drei im K I über 500 Meter und 200 Meter war seine Ausbeute. Diese Superleistung wurde von den Bundestrainern des DKV mit der Einladung zur Teilnahme an den Olympic Hope Games (Weltmeisterschaft der Jugendklasse) vom 14. bis 16. September in Poznan (Polen) belohnt. 

Weitere Superlative bot Gina Zint in der gleichen Altersklasse. Zint war auf vier Distanzen im K I gemeldet und hat bei jedem ihrer Starts absolut überzeugt. So holte sie über 500 Meter und 1000 Meter jeweils die Deutsche Vizemeisterschaft und über 200 Meter und 5000 Meter jeweils Bronze. Hinzu kam noch eine weitere Bronzemedaille im Viererkajak mit L. Ternirsen (Emsdetten), N. Gerwin und M. Allendorf (beide Hamm) über 500 Meter. Einzig der K II mit Gerwin blieb auf Rang acht ohne Medaille. Auch Zint hätte eine Einladung zu den Hope Games bekommen, sie hatte sich aber bereits im Frühjahr in Barcelona für die Teilnahme bei den olympischen Jugendspielen in Argentinien qualifiziert und kann aus Zeitgründen nur an einer Veranstaltung teilnehmen.

Im Ziel: Gina Zint (Foto: KSC)
Siegerehrung Parallelsprint (Foto: KSC)

Die Lüner Vorzeigesportlerin Jule Hake musste dieses Jahr erstmals in der höchsten Leistungsklasse starten und stellte auch hier ihre Spitzenklasse unter Beweis. Sieben Medaillengewinne standen bei Hake zu Buche. Nur von Olympiasiegerinnen und WM-Medaillengewinnerinnen geschlagen, holte Hake im K I auf der ungeliebten Sprintdistanz über 200 Meter überraschend Platz drei, über 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter jeweils die Vizemeisterschaft. An den K II mit K. Köther (Essen) über 500 Meter ging ebenfalls Silber, Bronze gab es im K IV über 500 Meter mit den Essenerinnen Köther, L. Oehl und C. Arft. Im K I im Parallelsprint über 200 Meter (hier waren die vier besten 200 Meter Sprinterinnen am Start) konnte Hake bei der Premiere dieser Disziplin einen starken zweiten Platz belegen. Lediglich im Kajakzweier über 200 Meter verpasste Hake mit Rang vier das Siegerpodest knapp. In der Juniorenklasse war Luca Jaworek ebenfalls mit der Renngemeinschaft NRW am Start. Im K II über 200 Meter und 1000 Meter zog das Duo Jaworek/F. Eggers (Emsdetten) ins Finale ein und belegte jeweils Platz neun. Der K IV über 500 Meter mit Eggers, J. Schmehl (Emsdetten) und F. Nitz (Essen) wurde achter, die Besetzung mit Eggers, L. Erbe und N. Petri (beide Essen) kam über 1000 Meter auf Rang sechs. Im Einerkajak zog Jaworek über 200 Meter ins B-Finale ein und wurde dort siebter. Auf der 5000 Meter Langstrecke belegte er Rang 19.

In der Schülerklasse sorgte Robin Rusch im Kanumehrkampf (AK 13 Jahre) mit Platz sechs für eine starke Vorstellung. In der abschließenden Paddeldisziplin über 1000 Meter überzeugte er mit Rang drei. Jan Schulze belegte in der Endabrechnung Rang 21, Luca Zeitler (AK 14 Jahre) holte Platz 18. Schulze konnte auf der 2000 Meter Langstrecke zudem Platz 21 erringen. Für den Viererkajak mit Rusch, Schulze, Zeitler und Max Stainer, sowie für Rusch/Zeitler im K II und im K I reichte es bei der ersten Deutschen Meisterschaft nicht zur Finalteilnahme.

„Wir sind unglaublich stolz auf unser Team“, fasste Trainer Reinhard Schocke das Abschneiden der Lüner Kanuten zusammen. „Unglaubliche 17 Medaillen auf einer DM konnte der KSC noch nie fischen“. 

Text: SH

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Acht KSC-Aktive bei Deutscher Meisterschaft

Bei den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften werden ab Mittwoch (29. August) acht Aktive des Kanu- und Ski- Clubs Lünen an den Start gehen. Auf der Regattabahn in Hamburg Allermöhe werden bis Sonntag (2. September) die Deutschen Meister im Einer-, Zweier- und Viererkajak ermittelt.

In der Schülerklasse A gehen Luca Zeitler, Robin Rusch, Jan Schulze und Max Stainer im K I, K II und K IV über 500 Meter und 2000 Meter, sowie im Kanumehrkampf an den Start.

Foto: KSC Lünen

Gina Zint und Thorben Illtz (beide Jugend), Luca Jaworek (Junioren) und Jule Hake (Leistungsklasse) treten im Einerkajak, sowie in Booten der Renngemeinschaft des Kanuverbandes NRW im K II und K IV über 200 Meter, 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter an.

„Nach dem außergewöhnlichen DM Jahr 2017 mit insgesamt neun Titeln erwarten wir, wenn es gut läuft, ein bis zwei Titel, vielleicht weitere Medaillen“, so KSC Trainer Reinhard Schocke im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt in Hamburg. Beim KSC weiß man, dass das letzte Jahr nicht zu toppen ist. „Wir stehen nach vielen erfolgreichen Jahren mit einer großartigen und talentierten Schülermannschaft vor einer Zäsur. Nichts desto trotz erhoffen wir uns von unseren Nationalmannschaftsfahrern Luca Jaworek, Gina Zint, Thorben Illtz und Jule Hake ein gutes Abschneiden auf der DM in Hamburg“, so Schocke.

Während die Lüner Schüler A in den letzten Wochen intensiv auf heimischem Gewässer trainierten, haben sich Zint, Illtz, Jaworek und Hake in Trainingslagern mit der NRW-Mannschaft auf die nationalen Titelkämpfe vorbereitet. 

Text: SH

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Bronze für Luca Jaworek bei Deutscher Marathon-Meisterschaft

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon in Kassel sicherte Luca Jaworek dem Kanu- und Ski – Club Lünen mit dem Gewinn der Bronzemedaille den nächsten Erfolg.

Foto: KSC Lünen
Foto: KSC Lünen

Der amtierende NRW-Vizemeister ging im Einerkajak auf dem 21,5 Kilometer langen Rundkurs auf der Fulda an den Start. Während des Rennens mussten vier Laufportagen absolviert werden. Im Verlauf des Rennens musste Jaworek die ersten beiden Boote ziehen lassen, konnte sich aber im Kampf um Bronze behaupten und nach der letzten Portage vom übrigen Feld absetzen. In einer Gesamtzeit von einer Stunde und 33 Minuten erreichte Jaworek schließlich als dritter das Ziel.

Durch die Leistungen des Vorjahres und die aktuellen Erfolge wurde der siebzehnjährige Schüler nun für die Teilnahme am Kanu-Marathonrennsport World-Cup vom 23. Mai bis 27. Mai in Viana do Castello (Portugal) nominiert.

SH

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Titelflut bei Deutscher Meisterschaft

Die 96. Deutsche Kanurennsportmeisterschaft in München wird beim Kanu- und Ski- Club Lünen nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Auf der Olympiaregattabahn in Oberschleißheim sorgten die Lüner Kanuten mit neun Deutschen Meistertiteln, zwei Vizemeisterschaften, einer Bronzemedaille und zahlreichen vorderen Platzierungen für das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. 

Acht Lüner Sportlerinnen und Sportler hatten sich insgesamt für die Titelkämpfe qualifiziert. Zur erfolgreichsten Sportlerin der Veranstaltung avancierte einmal mehr Lünens Spitzenathletin Jule Hake, die mit sechs Deutschen Meistertiteln, einer Vizemeisterschaft und einer Bronzemedaille die Vorjahresbilanz noch toppte. Im Einerkajak über 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter gelang Hake souverän der Sprung auf das oberste Treppchen. Auch die Viererkajaks in der Besetzung Hake,

Lisa Oehl (Essen), Johanna Schimanski (Mülheim) und Jana Unterkötter (Hamm) über 200 Meter und 500 Meter waren nicht zu schlagen und gewannen ihre Rennen deutlich. Einen weiteren Titel gab es für Hake und Oehl im K II über 500 Meter, über 200 Meter kam knapp geschlagen die Vizemeisterschaft hinzu. Als kleines Zubrot startete Hake auch noch eine Altersklasse höher bei den Damen. Im K IV über 500 Meter mit Caroline Arft, Katharina Köther und Anna Kowald (alle Essen) gelang mit Rang drei noch einmal der Sprung auf das Treppchen.

Neben Hake überzeugten auch Lünens Sportlerin des Jahres 2016, Gina Zint, und Thorben Illtz in der Jugendklasse mit drei weiteren Meistertiteln. 

Im K II über 5000 Meter war Zint mit ihrer Partnerin Svenja Hardy (Essen) nicht zu schlagen und gewann überlegen den Titel. Auch im K IV über 500 Meter zusammen mit Hardy, Vanessa Bülow und Neele Gerwin (beide Hamm) gelang es Zint die Deutsche Meisterschaft zu erringen. Aber auch im

Einerkajak war die Lünerin mit zwei vierten Plätzen über 200 Meter und 500 Meter genial unterwegs. Hinzu kamen außerdem zwei sechste Plätze im K II über 500 Meter mit N. Gerwin bzw. Elisa Himmelmann (Wuppertal) über 200 Meter. Aufgrund ihrer Topleistungen erfolgte durch den Juniorenbundestrainer gleich die Nominierung für die Teilnahme an den Olympic Hope Games Mitte September in Tschechien.

Mit Thorben Illtz schaffte ein weiterer Lüner den Sprung auf das höchste Treppchen. Er sicherte sich den Deutschen Meistertitel im Vierer über 500 Meter zusammen mit Jack Gries (Essen), Tom Maaßen (Duisburg) und Niklas Heuser (Oberhausen). Im K I über 200 Meter belegte Illtz den sechsten Platz, über 500 Meter wurde er im B-Finale Achter. Ebenfalls Rang acht kam im Zweier mit Heuser über 1000 Meter hinzu. Pech hatte Illtz mit seinem Vierer auf der Langstrecke. In Füh

rung liegend musste das Quartett aus NRW das Rennen aufgrund eines Steuerschadens in der ersten Wende vorzeitig beenden. Durch die in München gezeigten Leistungen wurde auch Illtz für die Olympic Hope Games nominiert.

In der Schülerinnenklasse A holte Jody Sauerland souverän den Vizetitel im Kajakeiner über 2000 Meter. Außerdem erreichte sie das Finale über 500 Meter, welches sie mit einem starken sechsten Platz abschloss. Marie Allendorf und Katja Finkbeiner belegten auf der 2000 Meter Langstrecke Platz elf im Zweierkajak. Der Viererkajak (500 Meter) in der Besetzung Sauerland, Allendorf, Finkbeiner und Nina Keuper verpasste den Sprung in das Finale. 

Starke Leistungen zeigte auch Luca Jaworek in der Juniorenklasse im Zweier mit Lasse Lausberg (Rheine). In einem beherzten Rennen über 5000 Meter belegte das Duo als stärkstes NRW-Boot einen sehr guten, aber undankbaren vierten Platz. Im Finale über 1000 Meter kamen die Beiden auf Rang neun. 

Die in München erbrachten Leistungen übertrafen die Erwartungen der mitgereisten Verantwortlichen und Schlachtenbummler bei Weitem, sodass die 96. Deutsche Meisterschaft noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nun gilt es aber den Blick nach Südafrika zu richten, denn dorthin ist Jule Hake aufgebrochen um an der Kanumarathon Weltmeisterschaft teilzunehmen. 

SH
Fotos: KSC