Am nächsten Wochenende des 27. und 28. Juni 2026 verwandelt sich das Bootshaus des KSC Lünen am Datteln-Hamm-Kanal erneut in eine große Bühne für den Kanurennsport. Zur 52. Lüner Kanuregatta erwartet der Kanu- und Ski-Club Lünen zahlreiche Gäste, spannende Wettkämpfe und ein sportliches Familienwochenende mit hochklassigem Kanusport.
Der Startschuss fällt am Samstag 27. Juni um 11 Uhr am Bootshaus des KSC Lünen, Bergstraße 86 in Lünen mit den Laufwettkämpfen der Schülerspiele. Die Rennen auf dem Wasser starten um ca. 11:40 Uhr. Das Veranstaltungswochenende endet am Sonntag 16:20 Uhr mit dem Rennen der K4 der Herren Leistungsklasse.
Spannende Rennen im K4, K2 und K1 können aus direkter Nähe verfolgt werden
Insgesamt 17 Rennsportvereine reisen zur Traditionsveranstaltung nach Lünen an. 440 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten sowohl in Kanus in allen Altersklassen von Siebenjährigen bis hin zur Seniorenklasse, als auch in den Großcanadiern der Elefantenrennen gegeneinander an. Auch der gastgebende Verein ist mit einem starken Team vertreten. 35 Athletinnen und Athleten des KSC Lünen kämpfen auf heimischer Strecke um Medaillen und Pokale.
Die Rennen werden in Einerkajaks sowie in Zweier- und Viererkajaks ausgetragen. Gefahren werden Sprintrennen über 200 Meter und Mittelstreckenrennen über 500 Meter. Das Publikum ist auf dem Uferweg hautnah mit dabei. Spannung versprechen auch die Schülerspiele der Alterklassen 7-12 Jahre. Hier messen sich die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler in einem vielseitigen Dreikampf aus einem 1200 Meter Laufwettkampf, 200 Meter Kanu-Sprint und 500 Meter Kanu-Mittelstrecke.
Spannung Pur und beste Unterhaltung bei den Elefenatenrennen
Für beste Unterhaltung sorgt am Samstag ab 17:30 Uhr das beliebte Elefantenrennen der Lüner Unternehmen. In Großcanadiern mit jeweils 6 Teammitgliedern kämpfen insgesamt 28 Teams um den Sieg. Gemeldet haben je 5 Frauen- und Mixedteams, sowie 18 Männerteams. Das traditionsreiche Event gilt jedes Jahr als besonderer Publikumsmagnet und verspricht Stimmung, Teamgeist und spannende Wettkämpfe auf dem Wasser.
Der KSC Lünen lädt alle sportbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer herzlich ein, die rennen live am Kanal zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenlos. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.
Die 52. Lüner Kanuregatta verspricht damit erneut ein sportliches Highlight für Lünen und die gesamte Region zu werden. Parallel geht der Blick der KSC-Familie aber auch ins rumänische Pitesti, wo bereits am Freitag Sarah Milchau ihre Premiere für die Junioren-Nationalmannschaft im Kanumarathon feiert. Um 9 Uhr startet sie auf der dortigen Regattastrecke in ihren Maraton über anspruchsvolle 19,2 Kilometer.
Die geehrten Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen, auf dem Bild fehlen Anke Appelbaum und Jule Hake
Kanusportler des KSC Lünen vielfach geehrt
6 Auszeichnungen für Mannschaftserfolge erhielten unsere Sportler
Bronze für den K4 der männliche Jugend
Silber für den K4 weiblichen Schüler A
Der KSC Lünen war im letzten Jahr wieder einer der erfolgreichsten Lüner Sportvereine. Am Freitag 24. April fand im Lüner Hansesaal die feierliche Ehrung der Lüner Sportler und Sportlerinnen statt, die im letzten Jahr besondere Erfolge feiern konnten. Stark vertreten waren dabei auch in diesem Jahr die Kanuten und Kanutinnen des KSC Lünen. Mehrere Sportler und Sportlerinnen wurden sowohl für Erfolge im Verein, als auch für Erfolge beim Landessportfest der Schulen geehrt.
4 bronzene, eine silberne und eine goldene Medaille für Erfolge mit dem Schulteam und den K4 Mannschaftsbooten, sowie 8 Bronze- und 8 Silbermedaillen für westdeutsche Meistertitel und Medaillen bei der deutschen Meisterschaft im K1 und K2 konnten die Aktiven das KSC sammeln.
Bronze für den K4 Schüler ALena und Ida Link auch mit dem Team der GSG erfolgreich Auch Jonathan Zastrow (weißes Hemd) gewann mit dem Team der GSGUnsere Sportler, die für Mannschaftserfolge geehrte wurdenMit Silber geehrte Mannschaften
Sportlerin des Jahres 2025, Gloria Rimkus
Gloria Rimkus nahm auch die Auszeichnung für Jule Hake entgegen
Zudem gingen die Titel Sportlerin des Jahres und Mannschaft des Jahres an 2 Kanutinnen des KSC Lünen. Jule Hake erhielt den Pokal für die Mannschaft des Jahres für Ihren Sieg mit dem deutschen K4 beim Weltcup in Posen im letzten Jahr. Hierfür wurde sie auch mit dem goldenen Pokal für einen internationalen Sieg mit der Mannschaft ausgezeichnet. Zur Sportlerin des Jahres wurde Gloria Rimkus gewählt. Die erst 15-jährige Nachwuchssportlerin wurde damit für Ihre Erfolge bei den deutschen und westdeutschen Titelkämpfen geehrt.
Auch Anke Appelbaum war für die Wahl zur Sportlerin des Jahres nominiert
Die mit Bronze Ausgezeichneten
Gruppenbild der mit Silber ausgezeichneten Sportler und Sportlerinnen
Ebenfalls nominiert war Anke Appelbaum von KSC Lünen. Sie hatte als Steuerfrau eines Drachenboots der Pink Paddler 2 Medaillen bei den European Club Crew Championships in Belgrad gewonnen. Damit wurde erstmalig eine Lüner Drachenbootsportlerin mit einer Medaille ausgezeichnet. Ein toller Erfolg für Anke Appelbaum und die Pink Paddler. Die Pink Paddler sind Drachenboot-Teams aus Brustkrebserkrankten Frauen, die diesen Sport gemeinsam betreiben, um die Rehabilitation zu fördern und neuen Lebensmut zu fassen. Die Ladybugs, das pinke Drachenboot-Team aus Lünen, hat seit 2011 seine sportliche Heimat beim KSC Lünen gefunden. Das Team trainiert 2-mal wöchentlich auf dem Kanal am Bootshaus in Lünen.
jeweils mit Bronze ausgezeichnet wurden Maximilian Fränkel,Aalyah Gerlach, Mara Märtin,Christoph Milchau (die Medaille nahm Sarah Milchau entgegen),Sarah Milchau, Samuel undTabea Schimanski und Jonathan Zastrow
Interessierte sind herzlich eingeladen zu Probetrainings zum Bootshaus des KSC Lünen zu kommen. Trainingszeiten, sowohl der Kanusportler, als auch der Ladybugs, findet man auf der Website des Vereins www.ksc-luenen.de.
Die silberne Medaille gab es neben Anke Appelbaum auch für…Henri undMatti Gatz,Maximilian Hiller, Lasse Laakmann, Ida Link, Mareen Milchau und Gloria Rimkus
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des KSC Lünen am 07.03.2026 war gut besucht. Viele Vereinsmitglieder waren der Einladung des Vorstands gefolgt.
Christoph Deuter begrüßte die Vereinsmitglieder und eröffnete die Versammlung mit einer Schweigeminute für die vor kurzem verstorbenen Vereinsmitglieder Falko Lücke und Heike Huber. Danach standen die aktiven Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt. Alle Medaillengewinnerinnen und -gewinner der letztjährigen westdeutschen und deutschen Meisterschaften wurden geehrte. Die Liste war auch in diesem Jahr lang. Ida Link, Matti Gatz, Gloria Rimkus, Aalyah Gerlach, Sarah Milchau, Mareen Milchau, Samuel Schimanski, Tabea Schimanski, Paul Lelgemann, Mathis Hocevar, Lasse Laakmann, Maximilian Fränkel, Mara Märtin, Jonathan Zastrow, Maximilian Hiller, Henri Gatz, Jule Hake, und Christoph Milchau erhielten ebenso viel Applaus wie Anke Appelbaum für Ihre Erfolge im Drachenboot bei den European Club Crew Championships.
Der Versammlungsraum war gut gefüllt.
Im Anschluss bedankten sich die Mannschaft bei ihren Trainern für ihr Engagement. Jeder Trainer erhielt einen Rucksack mit Vereinslogo. Besonders wurde auch der Jugendwartin Susanne Fränkel für die jahrelange, hingebungsvolle und empathische Betreuung der Paddeljugend gedankt. Sie trat auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl an.
Die Ehrung der Jubilare war der nächste Programmpunkt. Jürgen Biallas bekam viel Applaus für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein. 30-jähriges Jubiläum feierten Irmgard Güntermann, Helmut Pamp und Jürgen Wrobel. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden Simone Illtz, Frank, Krumnacker, Walter Jaworek, Volker Schneider, Peter Beimdiecke und Laurids Janning geehrt.
Louisa Tiemann wurde zur neuen Jugendwartin gewählt
Christoph Deuter gab im Anschluss einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Besonderen Fokus legte er dabei auf die zahlreichen Erfolge der Nachwuchssportler und -sportlerinnen, die wieder einmal die gute und ambitionierte Jugendarbeit im Verein dokumentieren. Ein besonderer Dank galt dabei dem Trainerteam, die ehrenamtlich ein enormes Pensum an Trainingsstunden leisten, ohne die die Erfolge der Sportler gar nicht möglich wäre. In den letzten Jahren gab es bei den Trainern zahlreichen Veränderungen. Dabei ist es immer gelungen entstehende Lücken durch ausscheidende Trainer wieder zu schließen. Im letzten Jahr kamen mit Thorben Illtz (Junioren-Europameister 2019) und Niklas Illtz zwei junge Trainer mit reichlich Wettkampferfahrung dazu. Positiv fiel auch der Rückblick auf die Heimregatta aus. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit spannenden Wettkämpfen und dem Elefantenrennen am Samstagabend als unterhaltsamen Highlight. Aber auch die schwierige Sponsorensituation wurde beleuchtet. Als komplett ehrenamtlicher Verein, ist der KSC auf Sponsorengelder angewiesen. Neben bekannten Großsponsoren des deutschen Breitensports, wie Sparkasse und Volksbank, nimmt das Feld der Sponsoren in wirtschaftlich schwierigen Zeiten immer weiter ab.
Sportwart Stephan Speckmann schilderte in seinem Rückblick die im letzten Jahr absolvierten Trainingslager zu Ostern beim KC Limmer in Hannover und im Herbst in der Sportschule Hachen am Sorpesee. Zudem ging sein Blick ebenfalls auf die Erfolge bei den westdeutschen und deutschen Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln, sowie im Kanu-Marathon in Rheine.
Bootshauswart Joachim Mork gab den Anwesenden einen Rückblick auf die geleisteten Arbeitsdienste zur Heimregatta und im Frühjahr und Herbst. Dabei galt sein besonderer Dank allen ehrenamtlichen Helfern, die immer tatkräftig dafür sorgen, dass Bootshaus und Grundstück gut in Schuss bleiben. Zudem wäre ohne die vielen Helfer eine Großveranstaltung, wie die Heimregatta, nicht durchführbar. Sportliche Wettkämpfe auf höchstem Niveau und Verpflegung und Unterhaltung für die vielen Besucher, sind nur mit einer großen Zahl an zuverlässigen Helfern darstellbar.
Wanderwart Reiner Herzig berichtet über die Wettkämpfe und Unternehmungen der Drachenbootmannschaften „Ladybugs“ und „Lüner Löwen“. Besonders die „Ladybugs“ nehmen zusammen mit befreundeten Pink Paddelrinnen anderer Vereine an zahlreichen Regatten und Trainingslagern Teil. Aber auch abseits des Wassers werden viele gemeinsame Projekte durchgeführt. Besonders erwähnt wurde die Teilnahme von Anke Appelbaum als Steuerfrau eines Drachenbootes der Pink Fusion Race Crew in Belgrad bei den European Club Crew Championchips. Das Boot gewann Silber im 2000 m Verfolgungsrennen, Silber über 500 m und Bronze über 200 m.
Jugendwart Cedric Schinner gab einen Einblick in die Jugendarbeit des Vereins. Aufgrund des strammen Trainings- und Regattaprogramms blieb neben den Trainingslagern an Ostern und im Herbst wenig Zeit für weitere gemeinsame Unternehmungen. Dennoch wird im täglichen Trainingsbetrieb auch dafür gesorgt, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.
Florian Franz berichtete als Kassierer über die Ein- und Ausgaben des letzten Jahres und die finanziellen Rücklagen des Vereins. Kassenprüfer Christian Janning schilderte eine Kassenprüfung ohne Mängel und empfahl die Entlastung des Vorstands. Dem Folgte die Versammlung und stimmte ohne Gegenstimmen für die Entlastung.
Zahlreiche Mitglieder des Vorstands wurden durch Wiederwahl in Ihrem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Christoph Deuter (2. von links), Bootshauswart Joachim Mork (4. von links), Kassierer Florian Franz (4. von rechts) und Sportwart Stephan Speckmann (3. von rechts)
Danach standen zahlreiche Neuwahlen auf dem Programm. Zum 1. Vorsitzenden wurde wieder Christoph Deuter gewählt, Kassierer bleibt Florian Franz, auch Sportwart Stephan Speckmann und Bootshauswart Joachim Mork wurden durch Wiederwahl bestätigt. Die Jugendversammlung wählte Louisa Tiemann zur neuen Jugendwartin. Die bisherige Jugendwartin Susanne Fränkel bekam viel Applaus für ihr großes Engagement über viele Jahre. Als Dank wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht. Christian Janning scheidet als Kassenprüfer aus. Neu gewählt wurde Niklas Illtz.
Wie schon in den letzten Jahren hat unser KSC auch in diesem Winter die Weihnachtsfeier, zu Gunsten eines Winterfestes, auf Ende Januar verschoben.
Die stolzen Eltern Jule und Raul mit Ihrem Sohn
Die Stimmung war großartig
Am 24. Januar war es so weit. Der Startschuss fiel nach dem Training der Sportler um 16 Uhr. Auch in diesem Jahr war die Feier ein voller Erfolg. Die Zahl der teilnehmenden Vereinsmitglieder stieg im Vergleich zu den letzten Jahren nochmals deutlich an. Gut 120 Vereinsmitglieder hatten sich für die Feier angemeldet. Entsprechend gut gefüllt war der Versammlungsraum im Bootshaus und auch der Außenbereich. Auch die frisch gebackenen, stolzen Eltern Jule Hake und ihr Lebensgefährte Raúl Bahamón Giraldo samt Nachwuchs waren dabei.
Für die passende Verpflegung sorgte auch in diesem Jahr ein Grillwagen mit Hähnchen, Haxen, Currywurst und Fritten. Zudem sorgten die Vereinsmitglieder selbst für vegetarische Verpflegung, Salate und Nachspeisen. Zudem gab es nicht alkoholische und alkoholische Kaltgetränke. So war für jeden das passende dabei.
Der Andrang am Grillwagen war groß
Zu Begin hatten die Mitglieder während dem Essen die Möglichkeit auf der Leinwand zunächst den BVB und danach die deutschen Handballer zu verfolgen. Danach ging es mit unterhaltsamer Musik weiter. Die Stimmung war entsprechend großartig. Ein richtig geselliger Abend mit vielen angeregten Gesprächen. So ging es bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Helfer und an alle Mitglieder, die mit Ihrer Teilnahme und guten Laune den Abend zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben. Das nächste Winterfest ist bereits fest eingeplant.
23 Mitglieder waren dabei. Immerhin 5 davon trauten sich auch in das eiskalten Wasser der Lippe
Der KSC war wieder dabei
Das Fackelschwimmen des TSC Lünen, im Rahmen des Lüner Weihnachtsmarktes, ist inzwischen eine langjährige Tradition. Auf Nachfrage des TSC entschied sich unser KSC 2024 sehr spontan dazu, sein Debut bei dieser Traditionsveranstaltung zu feiern. Dabei konnte wir gleich den Preis für den Verein mit der größten Teilnehmerzahl gewinnen. Was zugegebener Maßen etwas schmeichelhaft war, das unsere Teilnehmer nur auf dem Wasser und nicht schwimmend im Wasser unterwegs waren.
Schon der Fackelmarsch zum Startpunkt ist ein tolles Erlebnis
Mit vereinten Kräften und Hilfe des THW wurde das Floß zu Wasser gelassen
In diesem Jahr war die Teilnahme besser vorbereitet. Wie schon im letzten Jahr wurde aus 2 Großcanadiern ein Floß gebaut. Diesmal trauten sich aber auch mehrere Vereinsmitglieder, geschützt durch Neopren, in die eiskalte Lippe. Besetzt war das Floß mit vielen Nachwuchskanuten und -kanutinnen des KSC Lünen. Geschmückt mit einer Großente vom Entenrennen, Fahnen und zahlreichen Lichterketten machte unser Floß diesmal richtig Eindruck. Dies wurde auch gleich mit Rang 3 in der Kategorie „Schönstes Floß“ prämiert.
Stimmungsvoll war aber auch in diesem Jahr schon der Fackelmarsch vom Schwimmbad zum Einstiegspunkt gegenüber dem Parkhaus Mersch. Zusammen mit allen Teilnehmenden Vereinen marschierten unsere Sportler mit brennenden Fackeln die Lippe entlang und über Weihnachtsmarkt.
Mit reichlich Beläuchtung, Fackeln, Fahnen und einer Ente vom Entenrennen war unser Floß ein toller Anblick
Auch in diesem Jahr war es eine sehr schönes und lohnendes Event. Unser Dank geht an den TSC Lünen für die Planung und Vorbereitung. Zudem ein dickes Dankeschön an den THW, ohne dessen Hilfe unser großes Floß den Weg ins Wasser und aus dem Wasser wohl nicht so leicht gefunden hätte.
Wie der KSC im letzten Jahr, feiert auch der SSV in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen
Die Sportler/Innen des KSC warten auf die Ehrung
Nachdem im letzten Jahr auf eine Ehrung der erfolgreichen Sportler/Innen durch den Stadtsportverband verzichtet wurde, ehrte der SSV in diesem Jahr sowohl die Erfolge aus 2023, als auch aus 2024. Der festliche Rahmen der Veranstaltung, mit Rahmenprogramm und großem Buffet, ist für Aktive und Angehörige immer wieder ein feierliches Erlebnis. Es ist die passende Würdigung der hochklassigen Leistungen, die Lüner Sportler/Innen im Nachwuchs- und Erwachsenensport in den letzten beiden Jahren erbracht haben.
Die Sportler/innen des KSC heimsten 33 Ehrungen ein
Robin Rusch wurde von der Ehrung zum Sportler des Jahren 2023 überrascht
An Jule Hake führte als Sportlerin des Jahren 2024 kein Weg vorbei
Auch in diesem Jahr gehörte der Kanu- und Ski-Club Lünen e.V. wieder zu den erfolgreichsten Vereinen aus Lünen. Insgesamt 33 Ehrungen für Erfolge aus 2023 und 2024 erhielten Sportler/Innen des KSC Lünen. Zudem wurde Robin Rusch für seinen Erfolg im Surfski bei der Europameisterschaft der Rettungssportler (Silber und Bronze) zum Sportler des Jahres 2023 gewählt. Eine Ehre mit der er selbst am wenigsten gerechnet hätte. Für 2024 führte kein Weg an Jule Hake als Sportlerin des Jahres vorbei. Mit je einer Silber- und einer Bronzemedaille bei den olympischen Spielen in Paris, einer Goldmedaille im deutschen K4 beim Weltcup im ungarischen Szeged, sowie 2 deutschen Meistertiteln und je einmal Silber und Bronze bei den deutschen Meisterschaften in Brandenburg, was sie das Maß der Dinge.
5 K4 wurden als Mannschaften geehrt
Jule gewann 2 mal Gold
Auch Robin Rusch wurde mit Gold geehrt
Für die Erfolge bei den NRW-Titelkämpfen 2023 und 2024 im K4 in verschiedenen Altersklassen, gab es insgesamt 5 Ehrungen im Mannschaftsbereich für die Bootsbesatzungen das weibl. Jugend 500 m 2024 Janina Schnadt, Aalyah Gerlach, Tabea Schimanski und Sarah Milchau, sowie für Weibl. Schüler A 2024 Mara Märtin, Gloria Rimkus, Malia Chmielewski und Mareen Milchau. Geehrt wurden auch die männl. Schüler A 2024 Niall Kuchinke, Lasse Laakmann, Maximilian Fränkel und Matti Gatz, sowie die weiblichen Schüler A Ida Link, Gloria Rimkus, Mara Märtin und Mareen Milchau für die Erfolge über 500 m und 2000 m.
Alle mit Gold geehrten Sportler/Innen
Im Anschluss folgte die Ehrung der Einzelsportler. In Summe 28 Auszeichnungen für die beiden vorangegangenen Jahre konnten die Kanut/Innen des KSC anhäufen. Geehrt wurden Jule Hake und Robin Rusch mit Gold für Ihre Erfolge bei internationalen Wettkämpfen. Silber für Titel bei nationalen Wettkämpfen ging an Max Stainer, Maximilian Hiller, Ida Link, Maximilian Fränkel, Henri und Matti Gatz, Tabea Schimanski und Jonathan Zastrow.
Alle mit Silber geehrten Sportler/Innen
Mit Bronze für Podestplatzierungen bei nationalen Wettkämpfen wurden Aalyah Gerlach, Samuel und Tabea Schimanski, Sarah und Mareen Milchau, Gloria Rimkus, Malia Chmielewski, Henning Dauster, Lasse Laakmann, Max Stainer, Maximilian Fränkel, Ida Link und Henri und Matti Gatz, geehrt.
Alle mit Bronze geehrten Sportler/Innen
Die große Zahl an Auszeichnungen zeigt den Erfolg der aufwendigen Trainingsarbeit von Sportler/Innen und Trainern. Schon seit Gründung des Vereins vor gut 75 Jahren, ist der Leistungssport die Identität des KSC Lünen. Dass so viele Sportler/Innen in allen Altersklassen täglich gerne zum Training kommen, macht diese Erfolge erst möglich und macht den gesamten Verein stolz auf seine Athlet/innen.
von links, Cerdic Schinner (2. Jugendwart), Christoph Deuter (1. Vorsitzender), Reinhard Schocke (2. Vorsitzender), Joachim Mork (Bootshauswart), Hagen Illtz (geehrt für 15 Jahre im Verein), Anke Appelbaum (Geschäftsführerin), Florian Franz (Kassierer), Stephan Speckmann (Sportwart), Friedhelm Deuter (Ehrenvorsitzender, geehrt für 60 Jahre Mitgliedschaft, Reiner Herzig (Wanderwart und Trainer)
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kanu- und Ski-Club Lünen e.V. fand am Samstag 08.03.2025 im vereinseigenen Bootshaus statt.
Der 1. Vorsitzende Christoph Deuter eröffnete die Sitzung mit einer Schweigeminute für den im letzten Jahr verstorbenen Vereinskollegen Horst Hierlehei. Danach folgte der Rückblick auf ein sehr besonderes Jahr voller sportlicher und emotionaler Highlights. Am 20. März wurde der KSC 75 Jahre alt und feierte dies mit einer großen Jubiläumsfeier am 23. November mit über 200 Gästen. Mitglieder, ehemalige Sportler und Sportlerinnen, Sponsoren und Förderer des Vereins sowie Vertreter befreundeter Vereine, des Kanu-Verband NRW und aus der Lokalpolitik, folgten der Einladung und feierten in der zur Festhalle umgebauten Bootshalle. Zuvor kam es im Junizu einem weiteren Jubiläum. Zum 50. Mal wurde die Heimregatta auf dem Datteln-Hamm-Kanal an Bootshaus ausgetragen. Mit 14 teilnehmenden Vereinen und über 250 Athlet/Innen ebenfalls ein großer Erfolg. Besonders in Erinnerung bleiben die olympischen Finalläufe von Jule Hake auf der Regattastrecke in Vaires-sur-Marne bei Paris. Mit je einer Silber- und einer Bronzemedaille die größten sportlichen Erfolge seit der olympischen Silbermedaille von Theo Kleine 1956. Viele Vereinsmitglieder verfolgten die Rennen gemeinsam auf einer Leinwand im Bootshaus. Gewürdigt wurden diese Erfolge mit einem großen Empfang für Jule Hake. Dieser wurde ebenfalls vom Verein geplant und mit Hilfe der Stadt Lünen und Sponsoren auf dem Marktplatz vor dem Lüner Rathaus veranstaltet.
Das Jahr 2025 bringt für den Verein das nächste kleine Jubiläum. Am 14. und 15. Juni findet die 51. Heimregatta statt. Dabei feiert das allseits beliebte Elefantenrennen sein 25. Jubiläum. Dabei treten Lüner Firmen in Kanadiern mit je 6 Teilnehmer/Innen gegeneinander an. Ein Event, das regelmäßig viele Zuschauer an das Kanalufer am Bootshaus lockt. Sportliche Highlights des Jahres sind die westdeutsche Meisterschaft in Köln (11.-13. Juli), die deutsche Meisterschaft, ebenfalls auf der Regattastrecke am Fühlinger See in Köln (26. – 31. August) sowie die Weltmeisterschaften für Jule Hake in Mailand (20.-24. August).
Besonderen Dank richtet Christoph Deuter an alle ehrenamtlichen Helfer, welche im letzten Jahr, durch die Vorbereitung der vielen Jubiläen und Großereignisse, besonders gefordert waren. Aber auch der Trainingsbetrieb und das gesamte Vereinsleben wären ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht möglich. Gerade die unglaublich zeitintensive Arbeit des Trainerteams muss hierbei hervorgehoben werden.
Die Ehrung der Sportler/Innen, für die zahlreichen Medaillen bei westdeutschen und deutschen Meisterschaften, wurde schon letzten November auf der Jubiläumsfeier durchgeführt. Daher wurden auf der Jahreshauptversammlung nur langjährige Mitglieder gewürdigt. Allen voran der Ehrenvorsitzende und langjärige 1. Vorsitzende Friedhelm Deuter. Er ist bereits seit 60 Jahren im Verein. Manfred und Bärbel Börnsen wurden für 30 Jahre und Ulrich Scholz für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. 15-jähriges Jubiläum feierten Falco Lücke, Uwe Haber, Heike Jakoby-Haber, Franz Menke, Kristin Falk, Frank Möllenhof, Hagen und Thorben Illtz und Christoph Paga.
Im Anschluss folgten die Berichte von Sportwart, Bootshauswart, Wanderwart, Jugendwartin und Kassenwart. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurden Kassierer und der Gesamtvorstand entlastet. Danach richtete Kassenprüfer Christian Janning seinen Dank an den gesamten Vorstand. Er hob die Arbeit des Vorstandes, insbesondere bei der Planung und Durchführung die vielen Großereignisse, hervor. Durch Applaus schlossen sich alle anwesenden Mitglieder diesem Dank an.
Nach den umfangreichen Wahlen im letzten Jahr, bei denen zahlreiche Positionen im erweiterten Vorstand neu besetzt wurden, standen in diesem Jahr keine wesentlichen Veränderungen an. Lediglich Heike Auel schied als Kassenprüferin aus. Als Nachfolger wurde Stefan Milchau gewählt.
Mehrere Neuwahlen gab es aber im Nachwuchsbereich, während der Jugendversammlung. Sie wurde vor der Jahreshauptversammlung abgehalten. Max Stainer schied aufgrund seiner Volljährigkeit als Jugendsprecher aus. Als Nachfolger wählten die versammelten Jugendlichen Maximilian Fränkel. 2. Jugendsprecherin wurde Gloria Rimkus. Mara Märtin wurde als Nachfolgerin von Maximilian Fränkel zur 1. Beisitzerin gewählt. 2. Beisitzerin ist Aalyah Gerlach.
Die Geschäftsführerin Anke Appelbaum stellte den anwesenden Mitgliedern das neu erarbeitete Kinder- und Jugendschutzkonzept vor. Das Land NRW hat im Mai 2022 als erstes Bundesland ein Landeskinderschutzgesetz verabschiedet, um Kinder besser vor Kindeswohlgefährdung, besonders durch sexualisierte Gewalt, zu schützen. Damit setzt der Verein die Verpflichtung um, die aus diesem Gesetz auch für alle Träger von sportlicher Jugendarbeit ergeht. Durch Mehrheitsbeschluss wurde dieses Schutzkonzept per Satzungsänderung in die Vereinssatzung übernommen.
Damit endete der offizielle Teil der Versammlung. Das für den KSC Lünen besondere und in vielerlei Hinsicht erfolgreiche letzte Jahr, wurde im Anschluss noch ausgiebig gefeiert. Der gesamte Verein ist stolz auf das Geleistete und freut sich auf die nächsten Höhepunkte.
Das Entenrennen ist ein langjähriger, traditioneller Bestandteil im Rahmenprogramm der Lünschen Mess. Ebenso lange unterstützt auch der Kanu- und Ski-Club Lünen e.V. schon dieses Event und unterstützt damit auch die Hilfsprojekte, die durch die Spendeneinnahmen dieser Aktion unterstützt werden.
Organisiert durch die Freunde und Förderer von Round Table Dortmund e.V. und die Old Tablers Dortmund in Kooperation mit dem Round Table Dortmund, kommt der Reinerlös der Aktion mehreren Einrichtungen und Projekten zugute. Unterstützt werden unter anderem den der ambulante Hospizdienst in Lünen, das Gast-Haus statt Bank in Dortmund und die NCL-Stiftung-gegen Kinderdemenz.
Bis 2020 kamen dabei kleine Gummienten zum Einsatz, die man auf der Lünschen Mess mit einer Spende „adoptiert“ konnte. Durch die Platzierung beim Zieleinlauf konnten die Spender Interessanten Sachpreise gewinnen. Der KSC Lünen unterstützte damals durch Kanuten auf dem Wasser, die dafür Sorte trugen, dass keine Ente in der Uferböschung der Lippe hängen blieb. Seit 2020 kommen, zur großen Begeisterung der Kanu-Jugend des KSC Lünen, Großenten zum Einsatz, die von Sportlern und Sportlerinnen des KSC-Lünen als Enten-Jockeys gesteuert werden. So kommt der Spaß bei der Unterstützung des Guten Zwecks auch nicht zu kurz.
Aber auch die Lünerinnen und Lüner verfolgen in jedem Jahr die Aktion mit Begeisterung, wie die Zuschauer entlang der Lippe Jahr für Jahr zeigen. Auch wenn die Enten inzwischen durch direkte Spenden von Lüner Unternehmen gesponsort werden und keine Sachpreise mehr gewonnen werden können. Sogar eine Live-Übertragung des Rennens im Internet mit Kommentator gibt es inzwischen.
Für die Hilfe bei der Veranstaltung erhält regelmäßig auch der KSC Lünen eine Spende. Diese wurde von den Old Tablers Dortmund am 15.02.2025 mit einem symbolischen Scheck überreicht. Der KSC Lünen dankt den Old Tablers Dortmund für die Spende. Die Entenjockeys freuen sich schon auf das diesjährige Entenrennen.
Dank der milden Temperaturen konnte man es auch draußen aushalten
Auch der Tresen war gut besucht
Am 25. Januar hatte der KSC Lünen seine Mitglieder zu einem Winterfest eingeladen. Bereits ab 15:30 Uhr, pünktlich zum Ende des Trainings der Rennsportmannschaft, ging es los. Schon ab 13 Uhr und am vorherigen Donnerstag, hatten einige fleißige Helfer*innen das Bootshaus vorbereitet und dekoriert. Über 70 Mitglieder folgten der Einladung. Und so konnte im gemütlich dekorierten Versammlungsraum, pünktlich zum Anstoß der Bundesligapartie des BVB gegen Werder Bremen, mit Glühwein und Bier angestoßen werden. Für die jüngeren Mitglieder gab es Kinderpunsch.
Für den großen und kleinen Hunger waren ebenfalls mehrere Helfer an Grill und Fritteuse im Einsatz und bereiteten verschiedene Köstlichkeiten zu. Für jeden war etwas Passendes dabei. Ergänzt wurde die Auswahl mit selbst gemachten Salaten, Dips und Desserts von zahlreichen Vereinsmitgliedern.
In vielen kleinen Gruppen standen die Gäste zusammen
Im Hintergrund wird fleißig für alle gegrillt
Im und auch vor dem Bootshaus standen und saßen die Mitglieder des KSC in geselligen Runden zusammen. Bei vielen Gesprächen vergingen die Stunden wie im Flug. Es war ein sehr schöner, geselliger Abend. Es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen Vereinsmitgliedern zusammen zu feiern.
Zum ersten Mal nahm unser KSC in diesem Jahr auch am bekannten Fackelschwimmen in der Lippe Teil, das im Zuge des Weihnachtsmarktes in Lünen stattfindet. Die Teilnahme erfolgte relativ kurzfristig auf Einladung des TauchSportClub Lünen. Zunächst ging es im Fackelzug vom Hallenbad durch die Innenstadt zur Lippe Höhe Parkhaus Mersch. Anschließend dann im und auf dem Wasser mit Fackeln zurück zum Hallenbad.
Eine tolle Atmosphäre im Schein der Fackeln Schon der Fackelzug war sehr StimmungsvollMit den Fackeln ging es quer durch die Innenstadt
Mehrere Kanadier wurden zu einem Floß verbunden
Warten auf den Start
Als Floß dienten mehrere Großkanadier die mit Hilfe von Spanngurten und Balken miteinander verbunden wurden. Unsere Sportler und Sportlerinnen waren von dem Event begeistert. Mit 29 Teilnehmern stellte der KSC auch direkt die größte Gruppe aller teilnehmenden Vereine. Allerdings ausschließlich auf dem Wasser, nicht schwimmend, wie die anderen teilnehmenden Vereine.
Größten Respekt für die teilnehmenden Wassersportvereine und DLRG Ortsgruppen, die sich, mit Neoprenanzügen geschützt, schwimmend die Lippe hinab begeben haben. Und ein herzliches Dankeschön an die Lüner Feuerwehr, die unserer großen Truppe und den Booten wieder ans Ufer geholfen hat.
Die Perspektive vom Wasser ausDie Feuerwehr hatte viel Arbeit mit uns beim AusstiegUnser Floß auf der LippeDie anderen Flöße wurden von Schwimmern durch die Lippe begleitetKreative Flöße in schillernden FarbenRespekt vor allen schwimmenden Teilnehmern