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Regatta

52. Heimregatta in Lünen

Beste Stimmung trotz Hitze und Hagel

Große Schattenbereiche für alle Mannschaftszelte
Die Außenduschen wurden ständig genutzt.

Das Wetter stellte die Organisatoren der 52. Lüner Kanuregatta schon im Vorfeld vor Herausforderungen. Als die Temperaturen in den Wettervorhersagen immer höher kletterten, wurde zusätzliche Planung notwendig. So wurde die Laufstrecke für die Schülerspiele der jüngsten Sportler verkürzt und in schattige Bereiche des Uferwegs verlegt. Zudem wurde die Distanz der Elefantenrennen von 200 m auf 150 m reduziert. Die reichlich vorhandenen natürlichen Schattenflächen auf dem Bootshausgelände und dem benachbarten ehemaligen Freibadgelände boten reichlich Platz für alle Mannschaftszelte, sodass alle Sportlerinnen und Sportler zwischen den Rennen der Sonne ausweichen konnten. Zusätzlich zu den Duschen im Bootshaus standen 2 Außenduschen zur Abkühlung bereit und fanden viel Zuspruch. Für Regattahelfer und Sportler wurden gekühlte Getränke zur Verfügung gestellt. Alle Trainer und Jugendbetreuer waren aufgefordert darauf zu achten, dass alle Athletinnen und Athleten die Schattenflächen nutzten und reichlich Flüssigkeiten zu sich nahmen. Bei allen Sportlerinnen und Sportlern wurde sensibel auf Hitzeprobleme reagiert und wenn nötig weitere Rennteilnahmen abgesagt. Die Zuschauerbereiche am Kanal boten Schatten, leichten Wind und einen Getränkestand mit Kaltgetränken. Für die zusätzlichen Hitzeschutzmaßnahmen und die Organisation erhielt der KSC viel Lob von den teilnehmenden Vereinen und den Teams der Elefantenrennen. Aber auch das Gewitter mit ausgiebigen Hagelschauern vor dem Start der Elefantenrennen wurde von allen als willkommene Erfrischung hingenommen. So war die Regatta auch trotz der zusätzlichen Herausforderungen ein voller Erfolg.

Jonathan Dorn (Mitte) bei der Siegerehrung
Gold und Silber in den Schülerspielen für Jonathan Dorn und Marie Schoppmann

Trotz der Hitze war das Team des KSC Lünen auf dem heimischen Kanal erfolgreich unterwegs. 40 Podestplätze sicherten sich die Sportlerinnen und Sportler aus Lünen. Im sportlichen Dreikampf aus Laufstrecke, Kanusprint und -Mittelstrecke konnten sich die jüngsten Teammitglieder beweisen. Jonathan Dorn gewann in der Altersklasse der 8-jahrigen, Marie Schoppmann sicherte sich Silber bei den 9-jährigen. Am Samstag wurde über 200 m gestartet. Jonathan Zastrow gewann im K1 das Rennen der Schüler B AK12, Leni Bahlmann kam in ihrem Rennen als 4. ins Ziel. Die Finalläufe der Schüler A wurden von Matti Gatz und Ida Link dominiert. Ebenfalls Gold gewann Gloria Rimkus (Jugend), Maximilian Fränkel wurde 4., Mareen Milchau und Lasse Laakmann wurden jeweils 6.. Aalyah Gerlach konnte das Finale der Juniorinnen gewinnen. Im Finale der Leistungsklasse gewann Thorben Illtz vor Max Stainer. Alexander Axt kam auf Rang 4 ins Ziel. Das Rennen der Herren Senioren konnte Alexander Axt gewinnen. Stefan Milchau erreichte in diesem Lauf zudem Rang 4.

Im K2 Schüler B gewannen Leni Bahlmann/Lena Link Gold und Jonathan Zastrow/Sebastian Schmitz Silber.  Ida Link gewann Gold sowohl mit Angeline Denaro (Schüler A), als auch mit Gloria Rimkus (Jugend), Matti Gatz/Maximilian Fränkel sicherten sich Bronze, Lasse Laakmann/Niall Kuchinke und Greta Hocevar/Mareen Milchau erreichten jeweils Rang 4 und Mara Märtin/Maria Frenzel Rang 6. In den Rennen der Junioren landeten sowohl Aalyah Gerlach/Mareen Milchau, als auch Henri Gatz/Maximilian Hiller auf Platz 4. In der Herren Leistungsklasse gewannen Samuel Schimanski/Henri Gatz Silber und die Teamkollegen Thorben Illtz/Max Stainer Gold.

Leni Bahlmann und Jonathan Zastrow gewannen Gold im K2

In den beliebten Mixed Rennen im K2 gewannen Leni Bahlmann/Jonathan Zastrow das Rennen der Schüler B, Lena Link /Sebastian Schmitz kamen als 6. ins Ziel. Jonathan Zastrow startet ebenfalls mit Angelina Denaro im Rennen der Schüler A (Rang 6). Das Rennen wurde klar dominiert von Ida Link/Matti Gatz. Silber sicherten sich Mara Märtin/Maximilian Fränkel (Jugend). In den weiteren Booten erreichten Mareen Milchau/Lasse Laakmann Rang 4, Greta und Mathis Hocevar Rang 5 und Paul Scheibel/Maria Frentzel Rang 7. Im Finale der Junioren kamen Gloria Rimkus/Henri Gatz als 2. ins Ziel. Der Wettkampf musste jedoch um 17 Uhr wegen des nahenden Gewitters abgebrochen werden. Die folgenden Elefantenrennen wurden zeitlich verschoben.

Die Sportlermütter vor dem Start

Mit etwas Verzug sorgten die Elefantenboote am Abend für den krönenden Abschluss. In spannenden Rennen wurden unter den Herren-, Damen- und Mixed-Booten die Sieger ermittelt. Bei den Herren war der Zieleinlauf wieder derart knapp, dass wieder die Zielvideoanalyse herangezogen werden musste, um die Podestplätze zu ermitteln. Das Team von Holzbau Tietz schaffte es seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Mit hauchdünnem Vorsprung kamen sie vor den Teams von Kanalreinigung Möller und Löhr Bedachungen ins Ziel. Eine Titelverteidigung gab es auch bei den Damenmannschaften. Wie schon im letzten Jahr gewann das Team von Kuhne Immobilien vor Stadtwerke Team 4 und den Sportlermüttern das KSC Lünen. Das Team von ChanGe gewann die Mixed Wertung vor Stadtwerke Lünen und Holzbau Tietz. Nach den Siegerehrungen wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Matti Gatz auf dem Weg zur Start

Am Sonntag standen für die Rennsportler und -sportlerinnen die Rennen über 500 m auf dem Programm. Auch über diese Distanz konnte Jonathan Zastrow (AK 12) sein Rennen gewinnen. Leni Bahlmann kam auf dem Bronzerang ins Ziel. Lena Link wurde 5. und Sebastian Schmitz 6.. Matti Gatz und Ida Link (Schüler A) gewannen ebenfalls ihre Rennen. In den Rennen der Jugend sicherte sich Gloria Rimkus Silber. Maximilian Fränkel erreichte Rang 4, Mareen Milchau, Lasse Laakmann und Mathis Hocevar kamen jeweils auf Rang 6 ins Ziel. Aalyah Gerlach gewann bei den weiblichen Junioren. In der Herren Leistungsklasse gewann Max Stainer Silber, Alexander Axt wurde 4. und Thorben Illtz kam auf Rang 6 ins Ziel. Alexander Axt fuhr direkt nach dem Rennen wieder zum Start und gewann im Anschluss das Rennen der Senioren.

Leni Bahlmann und Lena Link im K2

Im K2 Schüler B gab es jeweils Bronze für Leni Behlmann/Lena Link und Jonathan Zastrow/Sebastian Schmitz. Silber sicherten sich Ida Link/Angelina Denaro (Schüler A) und Gloria Rimkus/Mareen Milchau (Jugend). Des Weiteren kamen Paul Scheibel/Matti Gatz auf Rang 4, Mathis Hocevar/Niall Kuchinke und Mara Märtin/Greta Hocevar auf Rang 5. Maximilian Hiller/Henri Gatz erreichten Rang 4  im Rennen der Junioren. Die Rennen der LK brachten Silber für Max Stainer/Samuel Schimanski, sowie Rang 4 für Thorben Illtz/Henri Gatz.

Henri Gatz und Samuel Schimanski im K2 200 m

Bei jedem Start eine Medaille gab es in den Rennen der K4. Der K4 der Leistungsklasse gewann Gold mit Thorben Illtz/Max Stainer/Samuel Schimanski/Henri Gatz. Jeweils Silber gewann die Jugend mit Matti Gatz/Maximilian Fränkel/Paul Scheibel/Lasse Laakmann und mit Ida Link/Gloria Rimkus/Greta Hocevar/Mareen Milchau.

Immer auf der Suche nach dem perfekten Bild. Jugendwart und Trainer Cedric Schinner

Ein großer Danke geht an alle Helfer, die bei den Arbeitsdiensten vorab und bei der Regatta alles gegeben haben, damit dieses Event trotz der heißen Witterung stattfinden konnte.

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Regatta Veranstaltung

52. Lüner Kanuregatta lockt Spitzensport und spannende Rennen an den Datteln-Hamm-Kanal

Am nächsten Wochenende des 27. und 28. Juni 2026 verwandelt sich das Bootshaus des KSC Lünen am Datteln-Hamm-Kanal erneut in eine große Bühne für den Kanurennsport. Zur 52. Lüner Kanuregatta erwartet der Kanu- und Ski-Club Lünen zahlreiche Gäste, spannende Wettkämpfe und ein sportliches Familienwochenende mit hochklassigem Kanusport.

Der Startschuss fällt am Samstag 27. Juni um 11 Uhr am Bootshaus des KSC Lünen, Bergstraße 86 in Lünen mit den Laufwettkämpfen der Schülerspiele. Die Rennen auf dem Wasser starten um ca. 11:40 Uhr. Das Veranstaltungswochenende endet am Sonntag 16:20 Uhr mit dem Rennen der K4 der Herren Leistungsklasse.

Spannende Rennen im K4, K2 und K1 können aus direkter Nähe verfolgt werden

Insgesamt 17 Rennsportvereine reisen zur Traditionsveranstaltung nach Lünen an. 440 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treten sowohl in Kanus in allen Altersklassen von Siebenjährigen bis hin zur Seniorenklasse, als auch in den Großcanadiern der Elefantenrennen gegeneinander an. Auch der gastgebende Verein ist mit einem starken Team vertreten. 35 Athletinnen und Athleten des KSC Lünen kämpfen auf heimischer Strecke um Medaillen und Pokale.

Die Rennen werden in Einerkajaks sowie in Zweier- und Viererkajaks ausgetragen. Gefahren werden Sprintrennen über 200 Meter und Mittelstreckenrennen über 500 Meter. Das Publikum ist auf dem Uferweg hautnah mit dabei. Spannung versprechen auch die Schülerspiele der Alterklassen 7-12 Jahre. Hier messen sich die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler in einem vielseitigen Dreikampf aus einem 1200 Meter Laufwettkampf, 200 Meter Kanu-Sprint und 500 Meter Kanu-Mittelstrecke.

Spannung Pur und beste Unterhaltung bei den Elefenatenrennen

Für beste Unterhaltung sorgt am Samstag ab 17:30 Uhr das beliebte Elefantenrennen der Lüner Unternehmen. In Großcanadiern mit jeweils 6 Teammitgliedern kämpfen insgesamt 28 Teams um den Sieg. Gemeldet haben je 5 Frauen- und Mixedteams, sowie 18 Männerteams. Das traditionsreiche Event gilt jedes Jahr als besonderer Publikumsmagnet und verspricht Stimmung, Teamgeist und spannende Wettkämpfe auf dem Wasser.

Der KSC Lünen lädt alle sportbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer herzlich ein, die rennen live am Kanal zu verfolgen. Der Eintritt ist an beiden Tagen kostenlos. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

Die 52. Lüner Kanuregatta verspricht damit erneut ein sportliches Highlight für Lünen und die gesamte Region zu werden. Parallel geht der Blick der KSC-Familie aber auch ins rumänische Pitesti, wo bereits am Freitag Sarah Milchau ihre Premiere für die Junioren-Nationalmannschaft im Kanumarathon feiert. Um 9 Uhr startet sie auf der dortigen Regattastrecke in ihren Maraton über anspruchsvolle 19,2 Kilometer. 

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Regatta

Hammer Frühjahrsregatta

Mara Märtin (vorne) und Greta Hocevar im K2

Vor der Heimregatta stand am letzten Wochenende noch die Frühjahrsregatta beim Kanuring Hamm an. Bei dieser Regatta werden für die Altersklassen 12-14 auch 3 Athletikübungen für den Kanu-Mehrkampf (KMK) ausgetragen, die bereits für die westdeutschen Meisterschaften (WDM) zählen. Zusammen mit 2 Paddeldisziplinen, die bei der WDM im Juli in Essen ausgetragen werden, ergibt sich die Gesamtwertung für die Sportler dieser Altersklassen. Für alle Athletinnen und Athleten von 12 bis 14 Jahren ist die Teilnahme verpflichtend. Dadurch ist das Starterfeld in Hamm traditionell sehr groß.

Nach dem Athletikwettkampf sind mehrere Sportler aussichtsreich platziert. In der Altersklasse AK14 der Schüler A liegt Ida Link auf Rang 2, Matti Gatz auf Rang 5 und Angelina Denaro auf Rang 18. Damit haben Ida Link und Matti Gatz beste Chancen beim Kampf um die Medaillen bei der WDM in Essen. In der AK12 waren weitere 4 Sportler und Sportlerinnen Aus Lünen am Start. Jonathan Zastrow erreichte Rang 9, Leni Bahlmann Rang 10, Lena Link Rang 15 und Sebastian Schmitz Rang 23.

In den Schülerspielen der jüngsten Teilnehmer erreichte Jonathan Dorn (AK 8) den 4. Platz und Marie Schoppmann (AK 9) den 6. Platz. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mussten in Hamm im Kanu Sprint und Langstrecke, sowie einen Laufparcours absolvieren.

Jonathan Zastrow /Schüler B (AK12) mit Gold (K1 500 m) und Bronze (K1 200 m)

Trotz der großen Konkurrenz konnten die Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen in Hamm insgesamt 32 Medaillen gewinnen. Am Samstag traten alle Teilnehmer auf den Sprintdistanzen 125 m und 200 m an. Leni Bahlmann (AK 12) paddelte in Ihrem Rennen allen davon und konnte sich eine Goldmedaille sichern. Lena Link und Jonathan Zastrow gewannen jeweils Bronze, Sebastian Schmitz kam als 4. ins Ziel. Matti Gatz und Ida Link (Schüler A) konnten erneut überzeugen und gewannen Ihre Rennen. Angelina Denaro kam in Ihrem Lauf als 5. ins Ziel. Aalyah Gerlach konnte im Finale der Damen Junioren Silber gewinnen. Silber gewann auch Max Stainer im Finale der Herren Leistungsklasse. Samuel Schimanski schrammte auf Rang 4 knapp an einer Medaille vorbei.

Dafür gewann Samual Schimanski über 200 m Silber. Jeweils Bronze sicherten sich in ihren Finalläufen Aalyah Gerlach (Junioren) und Gloria Rimkus (Jugend). Im K2 über 200 m erkämpften sich Max Stainer/Samuel Schimanski (Leistungsklasse) und Aalyah Gerlach/Sina Vauth (KR Hamm) (Junioren) jeweils den 2. Podestplatz. Gloria Rimkus/Mara Märtin (Jugend) erreichten Platz 4 und Maximilian Fränkel/Lasse Laakmann Rang 5. Der K4 der Herren Leistungsklasse mit Thorben Illtz/Max Stainer/Samuel Schimanski/Henri Gatz gewann Gold. Henri Gatz startete auch bei den Junioren. Zusammen mit Noah Deufel (DJK Ruhrwacht) und Effe Calbey und Moritz Tölle (Castroper TV) gewann er Bronze. Im Finale der weiblichen Jugend sicherten sich Gloria Rimkus/Ida Link/Mara Märtin/Mareen Milchau die Silbermedaille. Die männliche Jugend erreichte Platz 3 mit Maximilian Fränkel/Matti Gatz/Lasse Laakmann/Paul Scheibel und Platz 5 mit Mathis Hocevar/Jonathan Kalweit/Niall Kuchinke/Thorben Wüller (KC Friedrichsfeld).

Bronze im K2 500 m: Sebastian Schmitz und Jonathan Zastrow

Im K1 500 m ging es am Sonntag ebenso erfolgreich weiter. In der Altersklasse 12 der Schüler B konnte Jonathan Zastrow den Sieg erringen. Leni Bahlmann erkämpfte Silber, Sebastian Schmitz wurde 4. und Lena Link 5.. Matti Gatz gewann das Finale der Schüler A. Ida Link erkämpfte den 2. Platz. Ebenfalls Silber gewann Aalyah Gerlach (Junioren), Bronze sicherte sich Gloria Rimkus (Jugend).

Im K2 Schüler B gewannen Leni Bahlmann/Lena Link Silber, Jonathan Zastrow/Sebastian Schmitz erkämpften Bronze. Matti Gatz startete bei den Schülern A wieder zusammen mit Mats Gockel vom KC Friedrichsfeld. Sie fuhren wieder in einer eigenen Liga und dominierten ihren Lauf. Ida Link und Angelina Denaro sicherten sich mit Rang 2 ebenfalls einen Podestplatz. Im Starterfeld der Jugend erreichten Maximilian Fränkel und Matti Gatz den 2. Platz. Gloria Rimkus/Mareen Milchau wurden 4. und Greta Hocevar/Mara Märtin kamen als 5. ins Ziel. Im Finale der Damen Junioren gab es erneut Silber für Aalyah Gerlach/Sina Vauth (KR Hamm).

Aalyah Gerlach startete ebenfalls erfolgreich im K4 des KR Hamm zusammen mit Sina Vauth, Marie Schulte und Mirja Austermann. Sie konnten das Finale der Damen Junioren für sich entscheiden. Die K4 der Jugend legten mit Silber für Ida Link/Gloria Rimkus/Mareen Milchau/Greta Hocevar und Bronze für Maximilian Fränkel/Matti Gatz/Lasse Laakmann/Paul Scheibel nochmal nach.

Nach den Erfolgen in Hamm geht der Fokus nun komplett auf die Heimregatta in Lünen. Am 27./28.06. erwartet der KSC Lünen 17 Vereine mit 275 Rennsportlern und -sportlerinnen auf dem heimischen Kanal. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Die Besatzungen der beliebten Elefantenrennen trainieren auch schon täglich am Bootshaus.

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Regatta

Sarah Milchau für Junioren-Nationalmannschaft nominiert

Die Sportlerin des KSC Lünen startet bei der Junioren-Europameisterschaft in Rumänien

Großer Erfolg für Sarah Milchau und den KSC Lünen: Die Juniorensportlerin wurde erstmals für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft im Kanu-Marathon nominiert. Damit krönt die Junge Athletin eine bislang hervorragende Saison und erhält die Chance, Deutschland auf internationaler Ebene zu vertreten.

Den entscheidenden Grundstein für die Nominierung legte Sarah Milchau Mitte Mai bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathon in Rheine. In der Altersklasse der Damen Junioren paddelte sie zu einem hervorragenden zweiten Platz und sicherte sich damit den Titel der Deutschen Vize-Meisterin.

Mit dieser starken Leistung empfahl sich die Lüner Sportlerin für das Nationalteam des Deutschen Kanu-Verbandes. Für Sarah Milchau ist die Berufung in die Nationalmannschaft eine besondere Auszeichnung – zugleich bedeutet sie für die junge Sportlerin die erste Teilnahme bei einem internationalen Wettkampf.

Ihr Debüt im Nationaltrikot wird die Nachwuchssportlerin bei der Junioren-Europameisterschaft im Kanu-Marathon feiern, die vom 22. bis 28. Juni 2026 im rumänischen Pitesti ausgetragen wird. Austragungsort ist der Bascov-Budeasa Regatta Course in Pitesti-Bascov, auf dem sich die besten Nachwuchs-Marathonkanutinnen und -kanuten Europas messen werden.

Für die Juniorinnen steht eine anspruchsvolle Distanz von 19,2 Kilometern auf dem Programm. Besonders herausfordernd durch mehrere Portagen, bei denen die Athletinnen ihre Boote an Land tragen und anschließend das Rennen fortsetzen müssen. Neben Ausdauer und Schnelligkeit sind daher auch technische Fähigkeiten und taktisches Geschick gefragt.

Der Kanu- und Ski-Club Lünen freut sich über die Nominierung seiner erfolgreichen Nachwuchssportlerin und wünscht Sarah Milchau für ihre erste Europameisterschaft viel Erfolg sowie unvergessliche Erfahrungen auf internationaler Bühne.

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Regatta

Regatta bei KEL Datteln

48 Mal Edelmetall

Gold im K4 weibl. Jugend: Ida Link, Gloria Rimkus, Mareen Milchau und Greta Hocevar

Nach den Erfolgen bei der deutschen und westdeutschen Meisterschaft im Kanu Marathon, starteten die Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen furios bei der ersten regionalen Regatta in Datteln.

Ein seltenes Bild, 7 Finalisten vom KSC Lünen. Bahn 1 Mathis Hocevar, Bahn 2 Niall Kuchinke, Bahn 3 Jonathan Kalweit, Bahn 4 Maximilian Fränkel, Bahn 6 Paul Lelgemann, Bahn 7 Lasse Laakmann und Bahn 8 Paul Scheibel

Mit 48 Podestplatzierungen und vielen weiteren Endlaufteilnahmen lieferte die gesamte Mannschaft eine eindrucksvolle Vorstellung. Zu den erfolgreichsten Sportlern zählten Matti Gatz (7 x Gold), Maximilian Fränkel (6 x Gold) und Ida Link (5 x Gold, 2 x Silber. Aber auch Gloria Rimkus (2 x Gold, 4 x Silber), Samuel Schimanski (1 x Gold, 4 x Silber), Max Stainer (1 x Gold und 3 x Silber) und Aalyah Gerlach (4 x Silber)

Am Start der 125 m: Maximilian Hiller Blaues Boot Bahn 3

Am Samstag begannen die Wettkämpfe mit den Kurzstrecken. Vor allem im Bereich der männlichen Jugend gab es überdurchschnittlich viele Finalteilnahmen. Über 125 m fuhren ganze 6 Lüner Kanuten ins Finale der männlichen Jugend. Maximilian Fränkel gewann das Rennen vor Jonathan Kalweit. Paul Lelgemann erreichte Rang 5, Lasse Laakmann Rang 6, Niall Kuchinke Rang 7 und Mathis Hocevar Rang 8. Im Rennen der weiblichen Jugend gewann Gloria Rimkus Silber. Aalyah Gerlach erpaddelte Silber bei den Damen Junioren. Im Finale der Herren Leistungsklasse gewann Trainer Thorben Illtz vor Max Stainer. Fast hätte Samuel Schimanski noch das Podium komplettiert. Er landete mit Rang 4 direkt hinter den Podestplätzen.

Bronze im K2 200 m Paul Scheibel und Niall Kuchinke

Matti Gatz und Ida Link (beide Schüler A) fuhren über 200 m gewohnt dominant zu Gold. In den Junioren-Finalläufen sammelte Aalyah Gerlach Ihre zweite Silbermedaille, Henri Gatz wurde 8.. Alle 3 Lüner Starter der Herren Leistungsklasse schafften es aufs Podest. Thorben Illtz gewann vor Samuel Schimanski und Max Stainer. Christoph Milchau gewann das Finale der Senioren. Gloria Rimkus (Jugend) sicherte sich ebenfalls wieder Silber. Die männlichen Jugend startete sogar mit 7 Teilnehmern ins Finale der letzten 8. Das Podest war mit Maximilian Fränkel vor Jonathan Kallweit und Paul Lelgemann komplett in Lüner Hand. Zudem landete Niall Kuchinke auf Rang 5, Lasse Laakmann auf Rang 6, Paul Scheibel auf Rang 7 und Mathis Hocevar auf Rang 8.

Der ganze Medaillensatz in der Herren Leistungsklasse über 200 m. In Führung Thorben Illtz vor Samuel Schimanski und Max Stainer

Auch in den Mannschaftsbooten kamen zahlreiche Podestplätze hinzu. Die männliche Jugend sicherte sich im K2 erneut alle Medaillenränge, mit Maximilien Fränkel/Matti Gatz vor Mathis Hocevar/Jonathan Kalweit und Paul Scheibel/Niall Kuchinke. Aber auch Gloria Rimkus/Ida Link gewannen das Finale der weibl. Jugend, Mareen Milchau/Mara Märtin kamen als 6. und Greta Hocevar/Maria Frenzel als 7. ins Ziel. Für Maria Frenzel war es ihre erste Regatta. Im Finale der Junioren lies Aalyah Gerlach Silber Nummer 3 folgen. Sie startete zusammen mit Sina Vauth vom Kanuring Hamm. Henri Gatz und Maximilian Hiller kamen in Ihrem Finallauf als 3. ins Ziel. Max Stainer und Samuel Schimanski gewannen den Lauf der Leistungsklasse. Schüler und Jugend starteten in Datteln auch in Mixed Booten. Matti Gatz und Ida Link waren bei den Schülern A das Maß der Dinge. Aber auch Maximilian Fränkel und Mareen Michau (Jugend) gewannen ihr Rennen. Gloria Rimkus/Lasse Laakmann gewannen Silber, Paul Lelgemann/Mara Märtin Bronze. Auf Rang 4 kamen Paul Scheibel/Greta Hocevar ins Ziel, sechste wurden Mathis Hocevar/Maria Frenzel.

Finale K2 200 m männliche Jugend Bahn 1 Matti Gatz/Maximilian Fränkel, Bahn 3 Mathis Hocevar/Jonathan Kalweit, Bahn 5 (gekentert nach technischem Defekt) Lasse Laakmann/Paul Lelgemann und Bahn 7 Paul Scheibel/Niall Kuchinke

Im K1 über 500 m ließen Matti Gatz und Ida Link (Schüler A) erneut das gesamte Feld hinter sich. Leni Bahlmann (Schüler B AK 12) wurde in ihrem Finale 6.. Maximilian Fränkel (Jugend) gewann auch über diese Distanz Gold, Glora Rimkus Silber und Lasse Laakmann Bronze. Niall Kuchinke verpasste mit Rang 4 eine Medaille knapp, Paul Lelgemann (Rang 5), Paul Scheibel (Rang 7) und Mathis Hocevar (Rang 8) komplettierten das Feld. Eine weitere Silbermedaille gewann Aalyah Gerlach (Junioren). Henri Gatz, (ebenfalls Junioren) kam als 7. ins Ziel. Ebenfalls Silber ging an Max Stainer (Leistungsklasse). Samuel Schimanski schrammte in diesem Finale knapp an einer Medaille vorbei und wurde vierter.

K2 200 m weibl. Jugend: Im Blauen Boot am linken Bildrand auf dem Weg zu Gold Ida Link/Gloria Rimkus, Bildmitte (blau-weises Boot) Mareen Milchau/Mara Märtin, rechts im dunklen Boot Greta Hocevar/Maria Frenzel
Silber im K4: Jonathan Kalweit, Mathis Hocevar, Niall Kuchinke und Paul Scheibel

Die Mannschaftsboote sammelten auch über die 500 m reichlich Medaillen. Pech hatten Leni Bahlmann und Lena Link (Schüler B). Sie kenterten auf Rang 2 liegend unmittelbar vor der Ziellinie. Ida Link/Angelina Denaro (Schüler A) führten bis kurz vor dem Ziel, kamen schlussendlich aber als zweite ins Ziel. Matti Gatz startete mit Mats Gockel (KC Friedrichsfeld). Sie fuhren mit deutlichem Abstand zu Gold. Matti Gatz und Ida Link starteten beide aber auch eine Altersklasse höher in der Jugend. Matti Gatz gewann mit Maximilian Fränkel ebenfalls Gold. Ida Link und Gloria Rimkus erkämpften sich Silber. Lasse Laakmann/Paul Lelgemann sicherten sich ebenfalls Silber. Rang 4 erreichten Paul Scheibel/Niall Kuchinke und Mareen Milchau/Mara Märtin, Mathis Hocevar/Jonathan Kallweit wurden 5. und Greta Hocevar/Maria Frenzel 6.. Jeweils Silber gewannen auch Henri Gatz/Maximilian Hiller (Junioren) und Max Stainer/Samuel Schimanski (Leistungsklasse). In jedem Rennen Medaillen gewannen auch die K4 des KSC Lünen. Die weilbliche Jugend mit Ida Link/Gloria Rimkus/Mareen Milchau/Greta Hocevar gewann ebenso Gold wie auch der K4 der männlichen Jugend mit Matti Gatz/Maximilian Fränkel/Lasse Laakmann/Paul Lelgemann. Hinzu kam in diesem Finale noch Silber für den zweiten K4 mit Mathis Hocevar/Jonathan Kallweit/Niall Kuchinke/Paul Scheibel. Als krönender Abschluss folgte noch Silber für den K4 der Herren Leistungsklasse mit Thorben Illtz/Samuel Schimanski/Max Stainer/Henri Gatz.

Im Mixed K2 auf dem Weg zu Gold: Ida Link und Matti Gatz (blaues Boot)
Jonathan Dorn gewann Gold bei den Schülerspielen (AK8), Marie Schoppmann (AK9) wurde 5.

Die Schüler B der Altersklasse 12 starteten zudem auf der Langschrecke über 2000 m. Leni Bahlmann kam hier als 8. ins Ziel. Lena Link erreichten den 13 Platz. Sebastian Schmitz kam bei seiner ersten Regatta als 11. ins Ziel. Schüler und Schülerinnen bis Altersklasse 11 hatten im Zuge der Schülerspiele 3 Disziplinen zu absolvieren. 200 m sowie 1000 m Paddeln und 1000 m Laufen. Jonathan Dorn erreichte dabei bei den 8-jährigen den 1. Platz in der Gesamtwertung. Marie Schoppmann schnupperte bei den 9-jährigen zum ersten Mal Regattaluft. Sie erreichte einen hervorragenden 5. Gesamtrang.

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Regatta

Kanumarathon Rheine

4 DM-Titel, 6 WDM-Titel

Mareen Milchau (weißes Boot) und Gloria Rimkus in Kampf um den NRW-Titel
Gloria Rimkus (Mitte) mit dem Landestitel, Mareen Milchau (links) mit Silber
Sarah Milchau (links) ist deutsche Vize-Meisterin

Insgesamt 22 Medaillen gewannen die Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen beim Kanu-Marathon in Rheine. Vom 15. bis 18. Mai wurde in Rheine die westdeutsche und deutsche Meisterschaft im Kanumarathon ausgetragen. Damit stand, nur eine Woche nach der offenen Landesmeisterschaft in der Langstrecke im Zuge der internationalen Frühjahrsregatta in Essen, gleich die nächste Titelentscheidung an. Der Kanumarathon fordert dabei nicht nur eine noch größere Ausdauerleistung als die klassische Langstrecke. Die Rennen werden durch zusätzliche Umtragestellen, so genannte Portagen, bei denen das Boot über Land getragen werden muss, mit zusätzlichen Schwierigkeiten gespickt. An- und Ablegemanöver, häufig im Gedränge mit der Konkurrenz, bieten viel Spannung.

Sarah Milchau und Aalyah Gerlach mit Silber in der NRW-Wertung
ebenfalls Silber in der Landeswertung und Bronze dein der DM Lasse Laakmann und Maximilian Fränkel

11 Teilnehmer aus Lünen traten über verschiedene Distanzen an. Am Freitag standen ausschließlich die schnellen Short Races über 3,4 km an. Mit Jonathan Zastrow (Schüler B AK12), Matti Gatz und Ida Link (beide Schüler A) konnten gleich 3 Lüner Sportler und Sportlerinnen Ihr Rennen gewinnen. Matti Gatz und Ida Link sicherten sich damit sowohl den deutschen Meistertitel als auch den Landestitel. In den Rennen der Jugend sicherten sich Maximilian Fränkel und Gloria Rimkus Silber in der Landeswertung. Greta Hocevar belegte Rang 4, Paul Scheibel Rang 5 und Lasse Laakmann Rang 7. Bei den Damen Junioren gewann Aalyah Gerlach mit Bronze in der Landeswertung das nächste Edelmetall.

Viel los auf dem Wasser Sarah Milchau/Aalyah Gerlach (blaue Trikots) auf dem Weg zur Portage

Am Samstag und Sonntag waren die Distanzen dann deutlich länger. Für die Jugend und Schüler A standen 10,3 km, für Junioren sogar 19,3 km auf dem Programm. Für diejenigen, die sowohl im K1 als auch zu zweit im K2 starteten, musste die Distanz an beiden Tagen bewältigt werden. Dabei legten die Kanutinnen und Kanuten des KSC Lünen nochmal zu.

Ida Link auf dem Weg zum DM-Titel
Matti Gatz (Mitte) gewann in beiden Rennen DM Gold und WDM Gold

Matti Gatz und Ida Link dominierten, wie schon im Short Race, die gesamte Konkurrenz und erkämpften sich beide Ihren zweiten deutschen Meistertitel sowie Landestitel. Gloria Rimkus (Jugend) machte es besonders spannend und kenterte bei der letzten Portage. Nachdem Sie das Wasser aus dem Boot geleert hatte, setzte sie Ihr Rennen fort und konnte noch den Meistertitel in der Landeswertung und Bronze im gesamtdeutschen Vergleich erkämpfen. Dabei kam sie knapp vor Mareen Milchau ins Ziel, die somit Silber in der NRW-Wertung gewann. Direkt hinter den Medaillenplätzen kam Greta Hocevar auf Rang 4 ins Ziel. Eine sehr starke Leistung bei Ihrem ersten Marathon. Maximilian Fränkel lieferte ebenfalls ein sehr starkes Rennen. Ich der Gesamtwertung verfehlte er mit Rang 4 eine Medaille denkbar knapp, war im Rennen aber der zweitbeste NRW Sportler und erkämpfte sich damit den Vize-Meistertitel. Paul Scheibel wurde hervorragender vierter in der Landeswertung. Auch Sarah Milchau (Damen Junioren)  lieferte mit einer starken Energieleistung ein sehr erfolgreiches Rennen ab. Nur eine Sportlerin war über die 19,3 km schneller. Als schnellste NRW-Sportlerin sicherte sie sich den nächsten Landestitel. Zusammen mit Aalyah Gerlach im K2 ging es dann nochmal über die lange Distanz auf den Silberrang in der NRW-Wertung. Die K2 der männlichen und weiblichen Jugend waren ebenfalls sehr erfolgreich. Gloria Rimkus und Mareen Milchau kamen als schnellstes NRW-Boot auf dem 2. Gesamtrang ins Ziel. Maximilian Fränkel und Lasse Laakmann erkämpften sich gegen die deutsche Konkurrenz Bronze und auch Silber in der Landesmeisterschaft.

Mit 4 deutschen Meistertiteln und 7 Landestiteln über die Langstrecke und im Marathon starten die Kanuten und Kanutinnen des KSC Lünen mit einer sehr starken Frühform in die Saison. Viele weitere Vize-Titel und Medaillen runden den Erfolg ab. In den nächsten Wochen stehen zahlreiche regionale Regatten an, bevor im Juli mit den westdeutschen Meisterschaften das nächste überregionale Saisonhighlight ansteht.

von links: Matti Gatz, Maximilian Fränkel, Gloria Rimkus, Mareen Milchau und Paul Scheibel
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Regatta

Frühjahrsregatta Essen 2026

Jonathan Dorn (links) gewinnt Silber bei seiner ersten Regatta
Jonathan Zastrow (links) gewann 2 Silbermedaillen
Ida Link sammelte einmal Silber und zweimal Bronze

Die Sportlerinnen und Sportler des KSC Lünen starteten am letzten Wochenende bei der internationalen Frühjahrsregatta in Essen in die Saison. Neben der den Vereinen aus NRW und anderen Regionen Deutschlands traten zahlreiche Landeskader anderer Bundesländer, die Leistungskader ostdeutscher Sportinternate, sowie Spitzenfahrer aus Holland, Belgien, Frankreich und Italien zu den Wettkämpfen an. Der berüchtigte Baldeneysee bot dabei in diesem Jahr ungewöhnlich gute Bedingungen. Das Wetter zeigte sich mit viel Sonne und wenig Wind von seiner besten Seite. Dennoch machten viele Algen im Wasser die Rennen oft zu einem Glücksspiel.

Matti Gatz (rechts) gewann Bronze über 500 m und in der Landeswertung über 2000 m

Gegen die internationale Konkurrenz konnten die Lüner Kanutinnen und Kanuten zahlreiche Medaillen und Finalteilnahmen für sich verbuchen. Zudem nutzte Jule Hake die Regatta, um erste Wettkampfluft nach Ihrer Babypause zu sammeln. Obwohl erst seit wenigen Wochen wieder im Aufbautraining, konnte sie bei jedem Start eine Medaille gewinnen.  Über 200 m im K1 war nur U23 Weltmeisterin Chelsea Roussiekan etwas schneller. Über 5000 m und im K4 über 500 m zusammen mit Liv-Grete Liwowski und Rosalie Middendorf (KG Essen) und Chelsea Roussikan (Rheintreue Düsseldorf) stand sie jeweils ganz oben auf dem Podest. Jüngster Teilnehmer war Jonathan Dorn, der in der Altersklasse der 8-jährigen seine erste Regatta bestritt. Er erreichte bei den Schülerspielen auf Anhieb den zweiten Platz.

Am Freitag standen ausschließlich Rennen über die Sprintdistanz 200 m auf dem Programm. Im K1 erreichte Gloria Rimkus das B-Finale der weiblichen Jugend und paddelte hier auf Rang 2. Im K2 fuhr sie zusammen mit Ida Link zu Bronze. Der K2 der Juniorinnen mit Sarah Milchau und Aalyah Gerlach verfehlte eine Medaille mit Rang 4 nur knapp. Auch der K2 der Leistungsklasse mit Samuel Schimanski und Max Stainer schaffte es ins Finale und belegte hier Rang 9.

Sarah Milchau (links) und Aalyah Gerlach (rechts) über 5000 m zeitgleich auf Rang 2 in der Landeswertung

Der Samstag stand, neben Vor- und Zwischenläufen über 500 m und 1000 m, ganz im Zeichen der offenen NRW-Landesmeisterschaft über die Langstreckendistanzen 2000 m und 5000 m. Da in den Rennen alle Regattateilnehmer starten, gab es in jedem Rennen eine Gesamt- und eine Landeswertung. Über 2000 m paddelte Jonathan Zastrow (AK 12) auf Rang 2 und sicherte sich so den Vize-Landestitel. Ebenso Silber in der Landeswertung gewann Ida Link (Schülerinnen A). Matti Gatz fuhr zu Bronze bei den Schülern A. Leni Bahlmann (AK 12) wurde in Ihrem Rennen 10. in der NRW-Wertung. Über 5000 m war es bei den Damen Junioren besonders spannend. In einem packenden Endspurt kamen 4 Kanutinnen fast zeitgleich ins Ziel. Darunter auch Sarah Milchau und Aalyah Gerlach. Der Zieleinlauf war derart knapp, dass das Ergebnis mehrfach korrigiert wurde. Am Ende wurden beide zeitgleich gewertet. Auf dem Zielfoto mit minimalem Vorsprung für Sarah Milchau. Somit bekam Sarah Milchau Silber und Aalyah Gerlach Bronze in der Landeswertung. In den Rennen der Jugend erreichten in der Landeswertung Lasse Laakmann Rang 4, Paul Scheibel Rang 5, Gloria Rimkus Rang 6, Paul Lelgemann Rang 7 und Mathis Hocevar Rang 8. Mareen Milchau wurde 10., Mara Märtin 12. und Greta Hocevar 13..

K4 LK über 500 m: Max Stainer, Thorben Illtz, Henri Gatz und Samuel Schimanski
K4 Jugend 500 m: Matti Gatz, Maximilian Fränkel, Lasse Laakmann und Paul Lelgemann
Jonathan Zastrow mit Silber über 500 m
Ida Link (links) Bronze über 500 m

Über 1000 m erreichte Sarah Milchau im Finale der Damen Junioren den 5. Rang. Im Finale über 500 m wurde sie 8.. Aufs Podest paddelte in der Altersklasse 12 Jonathan Zastrow und sicherte sich die Silbermedaille. Jeweils Bronze sicherten sich Matti Gatz und Ida Link in den Finalläufen der Schüler A. Gloria Rimkus (weibliche Jugend) fuhr im B-Finale auf Rang 6. Im K2 über 500 m verfehlten Sarah Milchau und Aalyah Gerlach (Damen Junioren) eine Medaille mit Rang 4 wieder denkbar knapp. Ida Link fuhr fast ohne Pause im Finale der Schülerinnen A mit Angelina Denaro auf einen hervorragenden 5. Rang und kurz darauf im Finale der weiblichen Jugend mit Gloria Rimkus auf Rang 7. Matti Gatz, auch Schüler A, startete ebenfalls hoch und erkämpfte sich mit Maximilian Fränkel im Feld der männlichen Jugend die Finalteilnahme. Sie wurden 9. in ihrem Finale. In den K4 Finalläufen kam sowohl der K4 der weiblichen Jugend mit Gloria Rimkus, Mareen Milchau, Mara Märtin und Greta Hocevar, als auch der K4 der Herren Leistungsklasse mit Samuel Schimanski, Max Stainer, Thorben Illtz und Henri Gatz auf Rang 6 ins Ziel. Die männliche Jugend mit Maximilian Fränkel, Paul Lelgemann, Lasse Laakmann und Matti Gatz erreichten das Ziel auf Rang 9.

K4 w. Junioren 500 m (blaues Boot): Ida Link, Glorie Rimkus, Mareen Milchau und Greta Hocevar
Fotofinish im K1 5000 m der Damen Junioren. Sarah Milchau und Aalyah Gerlach fuhren nahezu zeitgleich ins Ziel.

Nach 3 intensiven Regattatagen steht für einen Teil der Sportlerinnen und Sportler an diesem Wochenende mit der deutschen und westdeutschen Marathonmeisterschaft in Rheine gleich die nächste Herausforderung an.

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Regatta

Gloria Rimkus mit KV NRW in Brandenburg

Gloria Rimkus (hinten im Boot) mit ihrer K2-Partnerin Frieda Bosse

Mit dem Kanuverband NRW ging es für Gloria Rimkus am letzten Wochenende zur Großen Brandenburger Kanuregatta. Sie startete im K1 über 200 m und 500 m, sowie in den Mannschaftsbooten des KV NRW. Im K2 über 200 m und 500 m zusammen mit Frieda Bosse von Blau-Weiß Rheidt und im K4 über 500 m zusammen mit Frieda Bosse und Klara Kornetzki und Anna Kuhlmann vom Kanuring Hamm.

Im K4 des KV NRW verfehlte Gloria Rimkus eine Medaille mit Rang 4 nur knapp. Im K2 mit Frieda Bosse erreichte Sie über 200 m einen hervorragenden 6. Platz. Über 500 m kamen sie nicht über den Zwischenlauf hinaus.

Im K1 über 200 m dominierte Gloria Rimkus ihren Vorlauf. In den sehr stark besetzten Zwischenläufen verfehlte sie den Endlauf der besten 9 als 10. aber knapp. Über 500 m war ebenfalls im Zwischenlauf Schluss.

Damit hat Gloria Rimkus gegen die sehr starke deutsche Konkurrenz den ersten Leistungsvergleich schon gemeistert. Am nächsten Wochenende wird sie viele der Kontrahentinnen bei der internationalen Kanuregatta in Essen auf dem Baldeneysee wiedersehen.

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Veranstaltung

Sportlergala 2026

Die geehrten Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen, auf dem Bild fehlen Anke Appelbaum und Jule Hake

Kanusportler des KSC Lünen vielfach geehrt

6 Auszeichnungen für Mannschaftserfolge erhielten unsere Sportler
Bronze für den K4 der männliche Jugend
Silber für den K4 weiblichen Schüler A

Der KSC Lünen war im letzten Jahr wieder einer der erfolgreichsten Lüner Sportvereine. Am Freitag 24. April fand im Lüner Hansesaal die feierliche Ehrung der Lüner Sportler und Sportlerinnen statt, die im letzten Jahr besondere Erfolge feiern konnten. Stark vertreten waren dabei auch in diesem Jahr die Kanuten und Kanutinnen des KSC Lünen. Mehrere Sportler und Sportlerinnen wurden sowohl für Erfolge im Verein, als auch für Erfolge beim Landessportfest der Schulen geehrt.

4 bronzene, eine silberne und eine goldene Medaille für Erfolge mit dem Schulteam und den K4 Mannschaftsbooten, sowie 8 Bronze- und 8 Silbermedaillen für westdeutsche Meistertitel und Medaillen bei der deutschen Meisterschaft im K1 und K2 konnten die Aktiven das KSC sammeln.

Sportlerin des Jahres 2025, Gloria Rimkus
Gloria Rimkus nahm auch die Auszeichnung für Jule Hake entgegen

Zudem gingen die Titel Sportlerin des Jahres und Mannschaft des Jahres an 2 Kanutinnen des KSC Lünen. Jule Hake erhielt den Pokal für die Mannschaft des Jahres für Ihren Sieg mit dem deutschen K4 beim Weltcup in Posen im letzten Jahr. Hierfür wurde sie auch mit dem goldenen Pokal für einen internationalen Sieg mit der Mannschaft ausgezeichnet. Zur Sportlerin des Jahres wurde Gloria Rimkus gewählt. Die erst 15-jährige Nachwuchssportlerin wurde damit für Ihre Erfolge bei den deutschen und westdeutschen Titelkämpfen geehrt.

Auch Anke Appelbaum war für die Wahl zur Sportlerin des Jahres nominiert
Die mit Bronze Ausgezeichneten
Gruppenbild der mit Silber ausgezeichneten Sportler und Sportlerinnen

Ebenfalls nominiert war Anke Appelbaum von KSC Lünen. Sie hatte als Steuerfrau eines Drachenboots der Pink Paddler 2 Medaillen bei den European Club Crew Championships in Belgrad gewonnen. Damit wurde erstmalig eine Lüner Drachenbootsportlerin mit einer Medaille ausgezeichnet. Ein toller Erfolg für Anke Appelbaum und die Pink Paddler. Die Pink Paddler sind Drachenboot-Teams aus Brustkrebserkrankten Frauen, die diesen Sport gemeinsam betreiben, um die Rehabilitation zu fördern und neuen Lebensmut zu fassen. Die Ladybugs, das pinke Drachenboot-Team aus Lünen, hat seit 2011 seine sportliche Heimat beim KSC Lünen gefunden. Das Team trainiert 2-mal wöchentlich auf dem Kanal am Bootshaus in Lünen.

Interessierte sind herzlich eingeladen zu Probetrainings zum Bootshaus des KSC Lünen zu kommen. Trainingszeiten, sowohl der Kanusportler, als auch der Ladybugs, findet man auf der Website des Vereins www.ksc-luenen.de.

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Trainingslager

Trainigslager Kienbaum

18 Sportlerinnen und Sportler, 2 Trainer und die frisch gebackene neue Jugendwartin nahmen am Trainingslager teil

Der KSC Lünen nutze die zweite Woche der Osterferien für ein intensives Trainingslager. Zum Abschluss des Wintertrainings ging es für 18 Sportler und Sportlerinnen den weiten Weg ins brandenburgische Kienbaum. Am dortigen Olympiastützpunkt, an dem sich aktuell auch die deutsche Nationalmannschaft auf die anstehenden Weltcups vorbereitet, fand das Team absolut perfekte Bedingungen vor. Neben modernsten Trainingsräumen jeglicher Art und einer Schwimmhalle, bot auch der See bei bestem Wetter optimale Bedingungen. Für die Trainer stand ein Motorboot bereit, um die Sportler auf dem See zu begleiten. Aber auch die Schlaf- und Gesellschaftsräume und vor allem die sehr gute Verpflegung, rundeten das Gesamtpaket ab.

Begleitet wurden die Sportler von den Trainern Imo Gatz und Thorben Illtz, sowie der neuen Jugendwartin Louisa Tiemann. Das Trainerteam hatte für die Mannschaft einen intensiven Trainingsplan ausgearbeitet. 5 Trainingseinheiten pro Tag warteten auf die Athletinnen und Athleten. Zur ersten Einheit ging es schon vor dem Frühstück aufs Wasser oder in die Schwimmhalle. 3 Paddeleinheiten täglich in Kombination mit Krafttraining, Mobilisation und Schwimmeinheiten forderten alle Sportler und Sportlerinnen.

Aber auch für die Stimmung in der Mannschaft war das Trainingslager wieder sehr positiv. An den gemeinsamen Abenden und bei einem Ausflug nach Berlin, rückte die Mannschaft und das Trainerteam noch enger zusammen.

Das Trainingslager läutete den Abschluss der Saisonvorbereitung ein. Am 08.-10. Mai steht mit der Internationalen Frühjahrsregatta in Essen der Saisonauftakt an.