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Regatta

Robin Rusch ist Deutscher Meister im Kanu-Marathon

Bei den Deutschen Kanu-Marathonmeisterschaften, die in Rheine auf der Ems stattfanden, konnten die Lüner Kanuten noch ein letztes Mal in diesem Jahr ihre Klasse beweisen.

Lucas und Robin Rusch (Foto: KSC)

Robin Rusch, im letzten Jahr noch mit seinem Zweierpartner Jan Schulze in der Schülerklasse im Kajakzweier Deutscher Meister, sorgte am Wochenende nun eine Klasse höher bei der Jugend im Einerkajak (Coronabedingt gab es keine Mannschaftsboote) für einen Paukenschlag. Nach miserablem Start konnte sich R. Rusch von den hinteren Plätzen langsam nach vorne paddeln. Durch zwei exzellente Laufportagen und taktisch kluges Paddelverhalten hat sich R. Rusch am Ende durch einen tollen Endspurt nach 10,3 Kilometern den Titel des Deutschen Jugendmeisters gesichert. Da diese Veranstaltung gleichzeitig als NRW-Meisterschaft gewertet wurde, ging der Titel des NRW- bzw. Westdeutschen Meisters ebenfalls an R. Rusch. Sein Mannschaftskollege Eric Göke war mit Platz neun im Gesamtergebnis und mit Platz sechs in NRW im Soll.

Bei den Schülern A (13 und 14 Jahre) waren aus Lünen Adrian Hindersmann und Max Stainer am Start. Auf der 10,3 Kilometer langen Strecke mit einer Laufportage konnten die Lüner KSC Kanuten die Plätze sechs und neun erringen. In der NRW-Wertung bedeutete dies den Bronzerang für Adrian Hindersmann und Platz fünf für Max Stainer.

Eine weitere Medaille gab es für Lucas Rusch. Bei den zwölfjährigen Schülern B ging es über eine Strecke von 2,6 Kilometern um die NRW-Meisterschaft. Diese holte sich L. Rusch ganz souverän. Vom Start an hatte er seine Führung stetig ausgebaut. Er siegte schließlich mit über einer halben Minute Vorsprung und konnte bei seinem einzigen Wettkampf in diesem Jahr die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Text: SH

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Allgemein Veranstaltung

Entenrennen 2020: Großenten von KSC-Jugendlichen sicher ins Ziel geleitet

Beim diesjährigen Lüner Entenrennen – aufgrund der Corona-Pandemie diesmal in anderer Form mit 15 Großenten und ohne Zuschauer – kamen die Sportlerinnen und Sportler des KSC Lünen zum Einsatz. Als Enten-Jokeys lenkten sie die schwimmenden Enten sicher ins Ziel.

Den Schnabel vorn hatten Tabea Schimanski und Aalyah Gerlach mit Ente Nr. 3, die von der Firma Jürgen Wrobel Sanitär gesponsert wurde.

Der Erlös des Entenrennens kommt dem Deutschen Kinderhospizverein e.V. (ambulanter Dienst Lünen), dem Schulprojekt „Raus aus dem toten Winkel“ und dem NCL-Projekt gegen Kinderdemenz zu Gute. Das gesamte Entenrennen kann in nachstehendem Video verfolgt werden. Weitere Informationen sind auch unter www.entenrennen-luenen.de zu finden.

Auf YouTube ansehen: https://youtu.be/0KGNB8nkJU4

Text: SH

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Allgemein Freizeit

Kletterwald statt Regattaluft

klettern statt Wassertraining

Ein alternatives Trainingsprogramm absolvierten die Jugendlichen des KSC Lünen im Kletterwald Freischütz in Schwerte. In luftiger Höhe wurden diverse Hindernisse auf unterschiedlichen Parcours bewältigt. Gestärkt wurde sich anschließend bei einem gemeinsamen Pizzaessen. Besonderer Dank der Sportlerinnen und Sportler galt den Jugendwarten Susanne Fränkel und Cedric Schinner, die den Ausflug organsierten.  

Text: SH

Fotos: KSC

die Sportlerinnen und Sportler machten auch in luftiger Höhe eine gute Figur

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Allgemein

Fleißige Helfer bringen Vereinsgelände auf Vordermann

„Viele Hände – Schnelles Ende“
Unter diesem Motto machten sich zahlreiche Vereinsmitglieder ans Werk um notwendige Arbeiten am Vereinsgelände auszuführen.

Da der KSC Lünen einen Teil der Gebäude und des Geländes des ehemaligen Freibades übernommen hat, mussten Leitungen für Abwasser, Wasser und Strom gelegt werden. An zwei Tagen wurde kräftig gewerkelt um diese Erd- und Verlegearbeiten abzuschließen.

Text: SH

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Regatta

Lüner Kanuten ohne Glück bei Deutscher Jugendmeisterschaft

Beim einzigen Rennsportwettkampf des Jahres ging es für die Jugendklassefahrer des Kanu- und Ski-Clubs Lünen nach Mannheim zur Deutschen Meisterschaft. Hier wurden die deutschen Meister im Kajakeiner und Kajakzweier über 200 Meter, 500 Meter, 1000 Meter und 5000 Meter ermittelt.

Platz acht im K II: Jan Schulze und Eric Göke (Foto: KSC)

Die deutschen Vizemeister des vergangenen Jahres Robin Rusch und Jan Schulze gingen auch in Mannheim im K II an den Start. Sowohl über 500 Meter als auch über 1000 Meter konnte sich das Duo am ersten Wettkampftag für das Semifinale qualifizieren. Die Semifinals fanden dann jedoch durch einen krankheitsbedingten Ausfall von Robin Rusch ohne das KSC-Boot statt. Auf der 5000 Meter Langstrecke ging Jan Schulze gemeinsam mit Eric Göke an den Start. In einem starken Teilnehmerfeld und nach taktisch gut eingeteiltem Rennen kam das spontan zusammen gesetzte Duo auf einen starken achten Platz. In den Einerdisziplinen verpassten die KSC-Sportler die Finalteilnahmen.

Text: SH

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Allgemein Drachenboot

Neuer Hingucker auf dem Datteln Hamm Kanal – Bootsbegrüßung bei den Ladybugs

Wer seit Anfang August am Mittwochabend in der Nähe des Lüner Stadthafens am Datteln-Hamm-Kanal spazieren geht, der kann es gar nicht übersehen – das neue Drachenboot der Ladybugs.

Aber von vorn: Die Ladybugs gehören zu den ‚Pink Paddlers‘, Frauen nach einer Brustkrebserkrankung, die mit viel Enthusiasmus im Drachenboot paddeln. Ihr Heimathafen ist der KSC Lünen, die Frauen kommen aus der Umgebung, von Werne bis Dortmund. Schon vor ein paar Jahren konnten sie ein eigenes Drachenboot erwerben – ein kleines Boot für maximal 10 Paddlerinnen, der damaligen Teamgröße angepasst. Doch in den letzten zwei Jahren ist die Gruppe kontinuierlich angewachsen, immer öfter reichte das kleine Boot nicht mehr aus. Also musste ein größeres her. Dank großzügiger Spenden aus der Region konnten wir während des Corona-Lockdowns tatsächlich ein 10-Bank Boot für 20 Paddlerinnen bestellen. Vor allem die Sportstiftung der Sparkassen, der gemeinnützige Verein der Provinzial ‚Provinzialer helfen‘ und der Förderverein des St. Marienkrankenhauses in Lünen halfen mit großen Beträgen.

Ein persönliches Treffen der Paddlerinnen war während der Corona-Zeit nicht möglich, stattdessen stimmten sie ganz demokratisch mittels Videokonferenzen und ‚Doodle‘-Listen über ihre Wunschfarbe ab. Und die hat es in sich: In leuchtendem Schwarz-Pink ist das neue Drachenboot auf dem Kanal definitiv nicht zu übersehen, ein echter Hingucker.

Gern hätten die Damen eine große Willkommensfeier mit Bootstaufe gemacht, das war leider nicht möglich. Sie hoffen, die Taufe mit allen Beteiligten, dem KSC und den Sponsoren zum 10-jährigen Jubiläum der Ladybugs im nächsten Frühjahr nachholen zu können. Stattdessen gab es jetzt erst einmal eine Bootsbegrüßung im kleinen Kreis. Auch dafür hatten sich die Organisatorinnen einiges überlegt: Selbstgemachtes Fingerfood, Sekt, und eine richtige Enthüllungszeremonie mit Konfetti zu den Klängen von ‚Gonna Fly Now‘ (aus dem Film ‚Rocky‘) entschädigten ein wenig für einige Monate ohne Drachenboottraining und eine Saison, die vor allem von Absagen geprägt war. Dann ging es mit Abstand raus auf den Kanal, der pink-schwarze Drache wollte losgelassen werden – und die Ladybugs unbedingt ihr neues Boot testen. „Es ist so wunderschön“, schwärmte Steuerfrau Anke. „Und weil es eine Verstärkeranlage hat, kommen meine Anweisungen auch bei 12,50 Meter Bootslänge und Gegenwind jetzt sicher bei allen Paddlerinnen an.“

Wer sich für das Paddeln im Drachenboot nach einer Brustkrebserkrankung interessiert, kann sich auf der Website informieren oder per e-Mail Kontakt aufnehmen. https://pink-drachenboot-ladybugs.jimdofree.com oder drachenboot.ladybugs@yahoo.de

Fotos/Text: Ladybugs

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Regatta

Jule Hake dominiert und ist zweifache Deutsche Meisterin

Bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse auf der Regattabahn in Duisburg wurden in diesem Jahr doch noch Medaillen vergeben: Unter strikten Hygienebedingungen, ohne Zuschauer und ausschließlich in den Einerdisziplinen.

Für große Freude beim KSC Lünen sorgte Jule Hake, die sowohl auf der 200 Meter Sprintdistanz, als auch auf der 500 Meter Strecke mit deutlichem Vorsprung die Ziellinie als erste überquerte und somit gleich zwei Deutsche Meistertitel einheimste.

über 200 Meter und 500 Meter nicht zu schlagen: Jule Hake

Auf der bisher von Hake ungeliebten Sprintstrecke von 200 Metern war die Lüner Kanusportlerin durch einen Vorlaufsieg, den sie sich noch mit Paulina Paszek (Hannover) teilen musste, sofort ins Finale eingezogen. Mit einem beherzten Start setzte sich Hake im Finale sofort an die Spitze und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel weiter aus. Am Ende siegte Hake in 41.903 Sekunden deutlich vor Paulina Paszek (Hannover) und Sarah Brüßler (Karlsruhe). Auch auf der 500 Meter Distanz war Hake absolut präsent und stellte ihre Titelambitionen bereits mit einem unangefochtenen Vorlaufsieg unter Beweis. Im Finale setzte sich die KSC-Sportlerin mit kräftigen Paddelschlägen gleich an die Spitze des Feldes und hatte am Ende einen deutlichen Vorsprung auf die zweitplatzierte Sarah Brüßler (Karlsruhe) herausgefahren. Rang drei ging an Jasmin Fritz (Magdeburg).

Ihren Fokus hatte Hake in diesem Jahr auf die olympischen Distanzen gelegt.

Auf einen Start über die nicht olympische 1000 Meter Distanz verzichtete die U 23 Weltmeisterin der vergangenen beiden Jahre daher.

Bereits bei zwei vorangegangenen internen Leistungsüberprüfungen des Deutschen Kanu-Verbands überzeugte Hake und erkämpfte sich einen Platz im vorläufigen Olympiakader. Mit den Ergebnissen der Deutschen Meisterschaft untermauerte die 20jährige Sportsoldatin nun eindrucksvoll ihre Ambitionen in Richtung Tokio 2021.

Foto: KSC Lünen /Text: SH

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Allgemein

Lüner Kanuten wieder im Training

Foto: KSC Lünen

Nach der Corona bedingten mehrmonatigen Trainingspause haben die Kanuten des Kanu- und Ski-Clubs Lünen das Wassertraining wieder aufgenommen. Trotz der bisher ausgefallenen Wettkämpfe bringen die Kanuten sich langsam wieder in Wettkampfform, denn für die nächste Zeit sind noch einige Leistungsüberprüfungen für die Landes- und Bundeskader angedacht.

Die Lüner Top Kanutin Jule Hake ist schon seit Wochen mit dem Bundeskader immer wieder in abgeschotteten Trainingslagern unterwegs und bereitet sich intensiv auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2021 in Japan vor.

Auch die jüngsten Kanusportler steigen wieder in die Kajaks um ihre bereits erlernten Paddelfähigkeiten zu verbessern. An zwei Tagen in der Woche bietet der KSC Lünen auch ein Schnuppertraining für interessierte Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an. Donnerstags um 17:30 Uhr und Samstags um 14:00 Uhr stehen die KSC-Trainer für diese Aktion bereit. Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings die Vorlage eines Schwimmzeugnisses. Trainingsort ist das Bootshaus des KSC in der Bergstraße 86 am Kanal gegenüber des Ölhafens.

Text: SH

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Allgemein

Skype-Training mit Olympiasieger Tom Liebscher

Trainings- und Fragestunde mit Tom Liebscher über Skype (Foto: KSC)

Auch an den Sportlerinnen und Sportlern des Kanu- und Ski-Clubs Lünen zieht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Bereits seit Mitte März findet kein Trainingsbetrieb auf dem Datteln-Hamm-Kanal mehr statt. Eigentlich sollte die Regattasaison in diesen Tagen beginnen. Mittlerweile sind alle Veranstaltungen, darunter auch die Lüner Kanuregatta und die Landesmeisterschaften NRW, bis 30. Juni 2020 abgesagt.

Die Jugendlichen wurden mit individuellen Trainingsplänen bestehend aus Schnellkraft- und Ausdauerübungen ins „Homeoffice“ geschickt. Dreimal pro Woche wird zudem gemeinsam mit Jugendwart Cedric Schinner per Skype trainiert.

Auch hier ist Improvisation gefragt. Für Körperkraftübungen werden schon einmal Haushaltsgegenstände umfunktioniert. Zusätzlich zu Schnellkraft- und Dehnübungen wird an der Paddeltechnik gefeilt. Als besonderes Highlight gab es am Montag (20.04.2020) eine Trainings- und Fragestunde mit dem Kanu-Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister Tom Liebscher. Im Rahmen eines Instragram-Gewinnspiels der Nationalmannschaft hatten die Lüner Jugendlichen diese Trainings- und Fragestunde mit Tom Liebscher gewonnen.

Das bisher noch bestehende Saisonziel „Deutsche Meisterschaft“, die im August stattfinden soll, wird von den Lünern zunächst weiter von zu Hause aus fokussiert.

Text: SH

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Allgemein

Trainingspause aufgrund von COVID-19 (Update 2: 30.03)

Aktuelle Informationen zum Einfluss von COVID-19 auf das Vereinsleben.

Update (30.03.2020):

Folgende Regatten wurden abgesagt:

  • Regatta Hamm (09.-10. Mai)
  • Regatta Herdecke (30.-31. Mai)
  • Westdeutsche Meisterschaft Köln (12.-14. Juni)
  • Olympische Spiele Tokio (03.-08. August)

Desweiteren wurden folgende Veranstaltungen abgesagt:

  • Jubiwald (04. April)
  • Drachenboot-Trainingslager Datteln (18.-19. April)
  • Vogalonga Venedig (31. Mai)

Update (19.03.2020):

Aufgrund der aktuellen Situation muss auch der Arbeitsdienst am 28.03 abgesagt werden. Ein alternativer Termin wird bekannt gegeben.

Zudem wurden folgende Regatten abgesagt:

  • Kanu-Marathon WDM und teilweise DM in Rheine (3.-5. April 2020)
  • Frühjahrsregatta Essen (24.-26. April)
  • Regatta Datteln (16.-17. Mai)
  • Weltcup und Para-WM in Duisburg (22.-24. Mai)
  • Alle Regatten auf der Regattabahn Brandenburg (große Brandenburger, internationale Junioren, Landesmeisterschaft Brandenburg, Ostdeutsche Meisterschaft)
  • Aktuell wird noch geklärt, wie mit der Junioren & U23 Weltmeisterschaft umgegangen wird.
  • Das Aussetzen der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft aller Altersklassen ist im Gespräch
  • 17. Töppersee Drachenboot Festival 2020 mit NRW Pink Trophy (25. April)

Ursprüngliche Meldung:

Liebe Eltern
Liebe Kinder
Liebe Sportkameraden,

aufgrund der euch bekannten aktuellen Coronavirus-Situation und den Auswirkungen auf unseren beruflichen und privaten Alltag kann gemäß des heutigen Vorstandsbeschlusses und in Abstimmung mit den Trainern bis auf Weiteres kein Training am Bootshaus stattfinden.
Das Training muss für die Sportler in Form von Heimtraining stattfinden. Die Trainingsinhalte werden den Sportlern zeitnah von den Trainern zugestellt. (Trainingsplan wird kurzfristig angefertigt)

Mit dieser Maßnahme hoffen wir, bei der Bekämpfung der schwierigen Situation in Deutschland zu helfen und für uns alle möglichst zeitnah zu unseren bekannten Gewohnheiten zurückzukehren.

Bitte haltet euch an die bekannten Hygienevorschriften, um bei bester Gesundheit zu bleiben, auf dass wir unseren gewohnten Alltag bald wieder aufnehmen können.

Über den weiteren Saisonverlauf und etwaige Terminabsagen wird zentral durch das Trainer-Team informiert.

Mit sportlichem Gruß

Friedhelm Deuter