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KSC-Küken schnuppern Regattaluft

Einen besonderen Trainingstag erlebten die jüngsten Aktiven des KSC Lünen. Um erstmals Regattaluft schnuppern und Wettkampffeeling erleben zu können wurde an Stelle des normalen Anfängertrainings ein vereinsinterner Leistungsvergleich veranstaltet.

Über 200 Meter und 1000 Meter paddeln, sowie 1000 Meter laufen gingen die zum Teil erst seit wenigen Wochen im Boot sitzenden Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren an den Start. Die Ergebnisse aus allen drei Disziplinen bildeten am Schluss das Gesamtergebnis. Selbstverständlich durfte auch eine Siegerehrung nicht fehlen, bei der die jeweiligen Leistungen mit Pokalen und Medaillen, sowie dem Applaus der Eltern gewürdigt wurden.

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Großer Bahnhof für Olympionikin Jule Hake

Einen herzlichen Empfang bereiteten die Lüner Kanutinnen und Kanuten ihrer Spitzenathletin Jule Hake bei der Rückkehr aus Tokio.

Foto: KSC Lünen
Foto: KSC Lünen

Viele Vereinsmitglieder, Sponsoren und Prominenz aus Verwaltung und Politik waren zum Bootshaus des KSC gekommen um Jule gebührend zu begrüßen. Nach „Jule, Jule-“ Rufen und einigen Begrüßungsworten unter anderem von Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, dem Landrat des Kreis Unna, Mario Löhr, dem Olfener Bürgermeister Wilhelm Sendermann, sowie dem Bundesstützpunktleiter Christoph Steinkamp gab es eine visuelle Rückschau von Jules Einsätzen in Tokio und der letzten U23 WM mit der Siegerehrung des 1000 Meter Rennens, in dem Jule den Weltmeistertitel errang. Die Nationalhymne bildete einen würdigen Abschluss des offiziellen Teils. Anschließend bat der KSC zu einem kleinen Imbiss und alle hatten Gelegenheit mit Jule über ihre Olympiaerlebnisse zu sprechen.

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Robin Rusch ist Deutscher Meister

Der siegreiche Kajakvierer über 5000 Meter (Foto: KSC)

Zum Abschluss der Schüler- und Jugendwettbewerbe der 100. Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Hamburg sicherte sich Robin Rusch den Deutschen Meistertitel im Viererkajak über 5000 Meter.

Foto: KSC

Das für die Renngemeinschaft des Kanu-Verbands NRW ins Langstreckenrennen geschickte Boot mit Robin Rusch, Nils-Lasse Fuchs (Friedrichsfeld), Jens Ternirsen und Noah Körholz (beide Emsdetten) setzte sich in 18:30:45 Minuten im Titelkampf mit zwei Sekunden Vorsprung gegen die Vertretung des LKV Berlin durch. Der Bronzerang ging an ein weiteres Boot der RG KV NRW. Knapp am Podest vorbei schrammte Jan Kai Schulze, der mit Finn Johannes Haverkamp (Essen) im K2 nach 5000 Meter einen starken, aber unglücklichen vierten Platz erpaddelte. Ebenfalls im K2 am Start war Eric Göke. Zusammen mit seinem NRW-Partner Lennart Koordt (Emsdetten) wurde es am Ende ein 11. Rang. Auf der 500 Meter Distanz erreichten alle drei Lüner in unterschiedlichen Booten im K4 das Finale. Knapp geschlagen auf Rang vier kam die Vertretung mit R. Rusch, Fuchs, Körholz und Haverkamp. Die weiteren Boote mit Eric Göke, Yannik Glittenberg (Mülheim), Liam Buch (Castrop) und Koordt sowie Jan Kai Schulze, Ternirsen, Jan Reppenhorst ( Emsdetten) und Lion Trojca (Hamm) belegten die Plätze sieben und acht. Im K1 über 200 Meter kamen R. Rusch, Schulze und Göke auf die Plätze eins, drei und fünf im B-Finale. Im Zeierkajak über 500 Meter erreichten Eric Göke und Max Stainer den Zwischenlauf und schieden nach einem kämpferischen Rennen knapp geschlagen aus.

In der Schülerklasse A gingen zwei Lüner Sportler an den Start. Samuel Schimanski und Lucas Rusch erreichten im Zweierkajak über 2000 Meter den elften Platz. Im Kanu-Mehrkampf (paddeln, laufen, athletische Übung) gab es zudem für L. Rusch einen weiteren 11. Rang.

Das Lüner Team bei der DM ( Foto: KSC)

Nach der Schüler- und Jugendklasse ging die Leistungsklasse auf der Doven Elbe an den Start. Mit drei Deutschen Vizemeistertiteln und zweimal Bronze konnte Jule Hake in jedem Rennen einen Platz auf dem Podium für sich verbuchen. Im Einerkajak über 200 Meter sowie im Zweierkajak über 200 Meter und 500 Meter gemeinsam mit Caroline Arft (Essen) für die RG KV NRW startend gab es jeweils die Vizemeisterschaft. Im Einerkajak über 500 Meter kam Hake hinter den beiden Hannoveranerinnen Sabrina Hering-Pradler und Pauline Paszek als Dritte ins Ziel. Ebenfalls Bronze ging an den K 4 der RG KV NRW mit Hake, Arft, Katharina Köther und Enja Rößeling (beide Essen).

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Kajak-Vierer im olympischen Finale auf Rang Fünf

Mit dem fünften Platz hat Jule Hake ihre erste Teilnahme bei Olympischen Spielen beendet. Im strömenden Regen bei schwierigen Verhältnissen kam das deutsche Boot in der Besetzung Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake und Tina Dietze mit 1,780 Sekunden Rückstand in 1:37:243 Minuten auf die siegreichen Ungarinnen ins Ziel. Silber und Bronze sicherten sich die Boote aus Belarus und Polen. Der Rückstand auf den Bronzerang betrug 0,8 Sekunden.

Auch wenn das große Ziel, auf einen Medaillenplatz zu paddeln unerreicht blieb, kann die erst 21jährige KSC-Sportlerin Hake mit ihren in Tokio vollbrachten Leistungen mehr als zufrieden sein.

Nach der Rückkehr aus Tokio geht es für Hake direkt weiter zur Deutschen Meisterschaft nach Hamburg, bevor die Olympionikin in der kommenden Woche am Bootshaus des KSC von den Mitgliedern, sowie Freunden und Förderern des Kanusports gebührend empfangen wird.

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Viererkajak souverän im Halbfinale

Foto: Finn Eidam

Mit einer guten Vorstellung konnte Jule Hake mit dem Viererkajak wie erhofft bereits im Vorlauf das Ticket für das Halbfinale buchen. Zusammen mit Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt und Tina Dietze kam die KSC-Athletin im Sea Forest Waterway in ihrem Vorlauf hinter den Polinnen auf den zweiten Platz. „Wir sind mit dem Ergebnis schon ganz zufrieden, müssen aber noch ein paar Dinge ausbessern“, resümierte das Quartett nach dem Rennen in der ARD.

Im Halbfinale am Samstag um 3:07 Uhr dt. Zeit wird das deutsche Boot um den Einzug ins Finale (Sa, 5:19 Uhr) paddeln.

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Rang Zwei im C-Finale für Jule Hake

Foto: Thomas Lohnes

Jule Hake hat im C-Finale im K1 über 500 Meter den zweiten Platz erreicht.

Olympiasiegerin wurde Lisa Carrington aus Neuseeland, die in allen Läufen die Konkurrenz dominierte. Silber und Bronze gingen an Tamara Csipes aus Ungarn und Emma Aastrand Jorgensen aus Dänemark.

Mit einem beherzten Rennen und erneut starkem Finish hat sich die erst 21jährige KSC-Athletin, die zur Rennhälfte noch auf Rang vier gelegen hat, auf den zweiten Platz im C-Finale vorgekämpft. Insgesamt bedeutet dies Platz 18 beim ersten Auftritt in Mitten der Kanurennsport-Elite. Im Halbfinale hatte Hake mit Rang fünf den Sprung ins B-Finale um 2/100 Sekunden gegen ihre Mannschaftskameradin Sabrina Hering-Pradler auf Platz vier knapp verfehlt.

Viel Zeit zur Erholung und zur Verarbeitung der heutigen Eindrücke bleibt Hake nicht. Bereits morgen (3:37 Uhr dt. Zeit) heißt es wieder „ Daumen drücken“. Denn dann steht der Start im Vorlauf für den K4 über 500 Meter mit Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt und Tina Dietze auf dem Programm.

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Hake im Olympia-Halbfinale

Foto: Thomas Lohnes

In der vergangenen Nacht bestritt Jule Hake ihr erstes olympisches Rennen. Im K1 über 500 Meter konnte sich die 21jährige Sportsoldatin mit einer starken Leistung bei Rückenwind direkt für das Halbfinale qualifizieren. Nach mäßiger Startphase fand Hake immer besser ins Rennen und spielte ihre Stärke auf der zweiten Rennhälfte aus. Mit einer Zeit von 1:48:758 zog Hake als Dritte direkt in das Halbfinale ein. Dieses findet morgen (05.08.) um 3:12 Uhr dt. Zeit statt. Die Finalrennen werden ebenfalls morgen ausgetragen.

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Viel Glück, Jule!

Video: KSC

Die Mitglieder des KSC Lünen drücken ihrer Jule die Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden bei ihrer Olympiapremiere in Tokio.

Los geht es am Mittwoch (04.08.) mit dem Vorlauf im K 1 über 500 Meter um 03:40 Uhr dt. Zeit. Die ersten drei Boote qualifizieren sich direkt für das Halbfinale am Donnerstag (ab 2:58 Uhr ), die Platzierungen vier bis sieben bestreiten zunächst ein Viertelfinale am Mittwoch ab 05:50 Uhr dt. Zeit.

Der Vorlauf im K4 über 500 Meter findet am Freitag um 03:37 Uhr dt. Zeit statt.

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Lüner Kanutin Jule Hake bei Olympia in Tokio

Foto: Thomas Lohnes

Die Lüner KSC-Kanutin Jule Hake hat es geschafft. Nach mehreren Qualifikationen über 200 Meter und 500 Meter im Laufe dieses Jahres konnte Jule sich für die Olympiamannschaft der Kanurennsportler qualifizieren. Am letzten Sonntag (25.07.21) begab sich der Kanutross von Duisburg aus auf die lange Reise nach Japan. Bevor am kommenden Wochenende der Einzug ins olympische Dorf erfolgt, nutzt die Mannschaft die Abgeschiedenheit in ihrem Trainingsort Naka, um sich zu Akklimatisieren und den letzten Feinschliff vorzunehmen.

Die Kanurennsportwettbewerbe beginnen am 02. August und erstrecken sich über sechs Tage mit Vor-, Zwischen- und Endläufen. Die Lüner Kanutin wird in Tokio im Einerkajak und im Viererkajak über 500 Meter an den Start gehen. Der Viererkajak mit Sabrina Hering-Pradler (Hannover), Melanie Gebhardt, Tina Dietze (beide Leipzig) und Jule Hake wird sicher ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitsprechen. Im Einerkajak wäre es für die erst 21jährige Hake schon ein großer Erfolg im Finale vertreten zu sein.

Vor 65 Jahren war es mit Theo Kleine auch ein Lüner Kanute, der Olympialuft schnupperte und damals eine Silbermedaille aus Melbourne mitbrachte.

Die Kanutinnen und Kanuten des Kanu-und Ski-Clubs Lünen drücken ihrer Sportlerin aus der Ferne die Daumen und hoffen, dass die jahrelange harte Trainingsarbeit ihrer Jule belohnt wird.

Foto:KSC

Voraussichtliche Startzeiten:

K 1 500 Meter: Mittwoch 04.08.2021 Vorläufe ab 3:19 Uhr (dt. Zeit)

K4 500 Meter: Freitag, 06.08.21 Vorläufe ab 3:15 Uhr

Genaue Zeitangaben sind erst nach offizieller Bekanntgabe der Startlisten, sowie nach erreichter Platzierung im Vorlauf möglich.

Aktuelle Infos auch zeitnah unter www.kanu.de und www.olympics.com

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Lüner Kanuten überzeugen bei DM-Quali

Nach zum Teil über einjähriger Wettkampfpause konnten die Lüner Kanuten endlich wieder ein wenig „Regattaluft“ schnuppern. Am letzten Wochenende ging es nach Duisburg zur Leistungsüberprüfung des Kanu-Verbandes NRW. Eigentlich als Landesmeisterschaft geplant, konnte die Veranstaltung pandemiebedingt lediglich in abgespeckter Form ausgetragen werden. Gleichzeitig dienten die Ergebnisse als Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die im August in Hamburg geplant ist.

Bestens in Szene setzen konnten sich die Jugendfahrer Robin Rusch und Jan Schulze. Im Zweierkajak über 500 Meter und 1000 Meter ließen sie der Konkurrenz keine Chance und gewannen beide Rennen. Das zweite Lüner Boot mit Eric Göke und Max Stainer belegte in beiden Rennen Platz vier. Auch im Einerkajak über 500 Meter war Robin Rusch mit Platz zwei in den Medaillenrängen. Jan Schulze als achter erkämpfte sich ebenfalls einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft. Göke und Stainer schlossen das B-Finale als dritter und siebter ab.

Über 1000 Meter erreichten mit R. Rusch (zweiter), J. Schulze (sechster) und Göke (neunter) gleich drei Lüner das A-Finale. Stainer wurde sechster im B-Finale.

Auf der 200 Meter Sprintdistanz kamen für R. Rusch, J. Schulze und Göke die Plätze zwei, drei und elf hinzu.

In der Schülerklasse A überzeugte Lucas Rusch im Einerkajak über 500 Meter als Siebter im A-Finale. Samuel Schimanski und Henning Dauster belegten die Plätze neun und eins im B- Finale bzw. C-Finale. Im Zweierkajak gingen mit L. Rusch und S. Schimanski, sowie Henning Dauster und Tom Schulze zwei Lüner Teams an den Start. Nach 500 Metern standen die Plätze fünf und sieben zu Buche. Im Viererkajak wurde das Quartett fünfter. Im Kanu-Mehrkampf (100 Meter und 1000 Meter) siegte L. Rusch, H. Dauster folgte auf Platz vier. S. Schimanski wurde 13.

Als einzige Lüner Teilnehmerin erreichte Tabea Schimanski (AK 12) im Einerkajak das Finale über 500 Meter und wurde dort achte. Noch besser lief es für Tabea im KMK: Hier wurde sie sechste. In dergleichen Altersklasse gingen zwei Bronzeplätze (500 Meter und KMK) an Tom Schulze.

Fotos: KSC