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Allgemein Regatta

Jule Hake bei Rangliste top

Foto: Thomas Lohnes

Der erste Vergleich deutscher Spitzenkanutinnen und Kanuten 2022 fand am vergangenen Wochenende in Duisburg statt. Bei der Ranglistenregatta ging die deutsche Kanuelite über 500 Meter und 250 Meter im Einerkajak an den Start. Jule Hake vom Kanu- und Ski- Club Lünen konnte sich in allen Rennen überzeugend an die Spitze paddeln.

Mit Siegen über zweimal 500 Meter und einmal 250 Meter holte die Fünftplatzierte der Olympischen Spiele von Tokio die Optimalpunktzahl (drei Punkte) und stellte ihre Stärke und Ambitionen unter Beweis.

Hake führt damit die Rangliste der Damen mit deutlichem Vorsprung an. Die Zweit- und Drittplatzierten folgen mit elf bzw. zwölf Punkten. Die zweite Leistungsüberprüfung findet Ende April ebenfalls in Duisburg statt. Im Anschluss wird die Mannschaft für die anstehenden Weltcups nominiert.

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Allgemein Regatta

Saisonstart: Max Stainer holt ersten NRW-Einzeltitel

Für die Lüner Kanuten gab es gleich zum Saisonstart mehrfach Edelmetall. Bei den Landesmeisterschaften im Kanu-Marathon in Rheine waren die Lüner im Einer- und Zweierkajak auf den langen Distanzen im Einsatz.

erfolgreicher Saisonstart: Die Mannschaft des KSC (Foto: KSC)
NRW-Meister 2022: Max Stainer (Foto: KSC)

Den ersten Einzeltitel seiner Karriere sicherte sich Max Stainer in der Jugendklasse. Nach 10,3 Kilometern und zwei Laufportagen bei wenig frühlingshaften Temperaturen beendete der Lüner das Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg.

Auch für die Junioren Eric Göke und Jan Schulze ging es im Einerkajak um erste Meisterehren. Auf dem Rundkurs in Rheine auf der Ems belohnten sich die Beiden nach 19,1 Kilometern und drei Laufportagen mit dem ersten Podestplatz der Saison. Eric Göke sicherte sich die NRW-Vizemeisterschaft vor seinem Zweierpartner Jan Schulze, der Bronze gewann.

Tom Schulze und Henning Dauster (Foto: KSC)

In der Schülerklasse (13-14 Jahre) paddelten Henning Dauster und Tom Schulze nach 10,3 Kilometern (eine Portage) auf den Rängen fünf und sechs durchs Ziel. Nach den Entscheidungen im Einerkajak am Samstag gingen die Lüner auch am Sonntag im Zweierkajak über dieselben Strecken an den Start. Henning Dauster und Tom Schulze erpaddelten sich die Bronzemedaille. Ebenfalls Rang drei gab es für den frisch gebackenen NRW-Meister Max Stainer und Samuel Schimanski in der Jugendklasse. Eric Göke und Jan Schulze holten nach Silber und Bronze vom Vortag nun gemeinsam den NRW-Titel im Zweierkajak der Junioren.

Sarah Milchau (Schülerinnen A) kam als einzige Lüner Starterin nach 10,3 Kilometern und einer Laufportage auf Platz neun ins Ziel.

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Allgemein Trainingslager

Kanuten auch im Winter aktiv

Trotz der kalten Jahreszeit sind die Lüner Kanusportlerinnen und Kanusportler auf dem Wasser und an Land aktiv. Während die KSC Top- Athletin Jule Hake mit der Nationalmannschaft von Lehrgang zu Lehrgang reist, haben auch die Lüner Schüler- und Jugendfahrer Einladungen zu Lehrgängen des Kanuverbandes NRW erhalten.

So befindet sich Max Stainer (Jugend) zur Zeit im Trainingslager in Spanien. Mit der NRW-Auswahl werden dort in etwas wärmeren Gefilden viele Kilometer im Kajak gepaddelt und somit ein Grundstein für die kommende Wettkampfsaison gelegt.

Foto: privat

Auch die Lüner Schüler Tom Schulze und Henning Dauster waren am letzten Wochenende zu einem NRW-Trainingslehrgang in Duisburg eingeladen. Für die Beiden ging es darum, unter den Augen der Landestrainer ein gemeinsames Training mit den besten Schülerkanuten aus NRW zu absolvieren. Alle Lehrgänge und Trainingseinheiten werden natürlich nach den geltenden Coronaverordnungen durchgeführt.

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Jan Schulze: Dritter bei Deutscher Meisterschaft

Erfolgreiche Brüder: Tom und Jan Schulze

Bei den Deutschen und Westdeutschen Kanumarathon-Meisterschaften in Rheine auf der Ems konnte Jan Schulze im Einerkajak über 10,5 Kilometer einen ausgezeichneten 3. Platz belegen. Die anderen Lüner Teilnehmer Robin Rusch, Erik Göke und Max Stainer belegten die Plätze sechs, zehn und 14. Für die NRW-Wertung bedeutete das für Jan Schulze und Robin Rusch die Plätze eins und zwei. Im Zweierkajak über die gleiche Distanz hatten die Lüner Teams großes Pech. Erik Göke und Max Stainer kenterten nach ca. vier Kilometern und zogen sich dabei einen Bootsschaden zu, der sie zur Aufgabe zwang. Ihre Mannschaftskameraden Robin Rusch und Jan Schulze lagen nach der zweiten Portage in Führung und kenterten ebenfalls, konnten aber nach Leerung des Bootes das Rennen nochmals aufnehmen und noch vierte in der DM-Wertung bzw. zweite in der NRW-Wertung werden.

Dritte der NRW-Meisterschaft: Samuel Schimanski und Lucas Rusch

In der Schülerklasse A waren Lucas Rusch und Samuel Schimanski im Kajakzweier an den Start gegangen. Nach 10,5 Kilometern belegten sie den dritten Platz in der NRW-Wertung und erhielten die Bronzemedaille.

Im Einerkajak der Schülerklasse B (12 Jahre) ging es über 2,5 Kilometer. Hier holte sich Tom Schulze die Silbermedaille. Maximilian Hiller erzielte im gleichen Rennen Platz sechs. Die einzige weibliche Lüner Teilnehmerin Tabea Schimanski kam nach 2,5 Kilometern als fünfte über die Ziellinie.

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Allgemein

Jahreshauptver-sammlung beim KSC Lünen

Nach weiteren Lockerungen der Coronaschutzmaßnahmen konnte die bereits für das Frühjahr geplante Jahreshauptversammlung der Lüner Kanuten nun nachgeholt werden. Auf der Tagesordnung standen neben den Berichten der Vorstandsmitglieder auch die Ehrungen der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, sowie langjähriger Mitglieder. Für sportliche Erfolge in 2020 wurden Jule Hake, sowie Robin und Lucas Rusch geehrt. Die silberne Vereinsnadel für 15jährige Mitgliedschaft erhielten Annika Behrendt, Alina Fehring, Philipp Völkel und Jonas Brose. Die goldene Nadel für 25jährige KSC-Treue bekam Oliver Theile. Auf 30jährige Vereinszugehörigkeit blicken Reinhard Schocke, Torsten und Christian Dorn, Tobias Dudziak und Jürgen Güntermann zurück.

Der Vorstand des KSC bleibt unverändert im Amt, gewählt wurde in diesem Jahr lediglich ein neuer Kassenprüfer. Maik Tretschock übernimmt dieses Amt von Dirk Völkel. Im Anschluss ließ der 1.Vorsitzende Friedhelm Deuter das schwierige Coronajahr Revue passieren und dankte allen Beteiligten für ihre Geduld, Unterstützung und geleistete Arbeit.

Bei der Jugendversammlung des KSC, die vor der JHV stattfand, wurden Sarah Milchau und Max Stainer zur neuen Jugendsprecherin und zum Beisitzer gewählt. Des Weiteren wurden Vorschläge für Ausflüge und Unternehmungen im kommenden Jahr gesammelt. Die Jugendversammlung endete mit einem gemeinsamen Pizzaessen.

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KSC-Küken schnuppern Regattaluft

Einen besonderen Trainingstag erlebten die jüngsten Aktiven des KSC Lünen. Um erstmals Regattaluft schnuppern und Wettkampffeeling erleben zu können wurde an Stelle des normalen Anfängertrainings ein vereinsinterner Leistungsvergleich veranstaltet.

Über 200 Meter und 1000 Meter paddeln, sowie 1000 Meter laufen gingen die zum Teil erst seit wenigen Wochen im Boot sitzenden Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren an den Start. Die Ergebnisse aus allen drei Disziplinen bildeten am Schluss das Gesamtergebnis. Selbstverständlich durfte auch eine Siegerehrung nicht fehlen, bei der die jeweiligen Leistungen mit Pokalen und Medaillen, sowie dem Applaus der Eltern gewürdigt wurden.

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Großer Bahnhof für Olympionikin Jule Hake

Einen herzlichen Empfang bereiteten die Lüner Kanutinnen und Kanuten ihrer Spitzenathletin Jule Hake bei der Rückkehr aus Tokio.

Foto: KSC Lünen
Foto: KSC Lünen

Viele Vereinsmitglieder, Sponsoren und Prominenz aus Verwaltung und Politik waren zum Bootshaus des KSC gekommen um Jule gebührend zu begrüßen. Nach „Jule, Jule-“ Rufen und einigen Begrüßungsworten unter anderem von Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, dem Landrat des Kreis Unna, Mario Löhr, dem Olfener Bürgermeister Wilhelm Sendermann, sowie dem Bundesstützpunktleiter Christoph Steinkamp gab es eine visuelle Rückschau von Jules Einsätzen in Tokio und der letzten U23 WM mit der Siegerehrung des 1000 Meter Rennens, in dem Jule den Weltmeistertitel errang. Die Nationalhymne bildete einen würdigen Abschluss des offiziellen Teils. Anschließend bat der KSC zu einem kleinen Imbiss und alle hatten Gelegenheit mit Jule über ihre Olympiaerlebnisse zu sprechen.

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Regatta

Robin Rusch ist Deutscher Meister

Der siegreiche Kajakvierer über 5000 Meter (Foto: KSC)

Zum Abschluss der Schüler- und Jugendwettbewerbe der 100. Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport in Hamburg sicherte sich Robin Rusch den Deutschen Meistertitel im Viererkajak über 5000 Meter.

Foto: KSC

Das für die Renngemeinschaft des Kanu-Verbands NRW ins Langstreckenrennen geschickte Boot mit Robin Rusch, Nils-Lasse Fuchs (Friedrichsfeld), Jens Ternirsen und Noah Körholz (beide Emsdetten) setzte sich in 18:30:45 Minuten im Titelkampf mit zwei Sekunden Vorsprung gegen die Vertretung des LKV Berlin durch. Der Bronzerang ging an ein weiteres Boot der RG KV NRW. Knapp am Podest vorbei schrammte Jan Kai Schulze, der mit Finn Johannes Haverkamp (Essen) im K2 nach 5000 Meter einen starken, aber unglücklichen vierten Platz erpaddelte. Ebenfalls im K2 am Start war Eric Göke. Zusammen mit seinem NRW-Partner Lennart Koordt (Emsdetten) wurde es am Ende ein 11. Rang. Auf der 500 Meter Distanz erreichten alle drei Lüner in unterschiedlichen Booten im K4 das Finale. Knapp geschlagen auf Rang vier kam die Vertretung mit R. Rusch, Fuchs, Körholz und Haverkamp. Die weiteren Boote mit Eric Göke, Yannik Glittenberg (Mülheim), Liam Buch (Castrop) und Koordt sowie Jan Kai Schulze, Ternirsen, Jan Reppenhorst ( Emsdetten) und Lion Trojca (Hamm) belegten die Plätze sieben und acht. Im K1 über 200 Meter kamen R. Rusch, Schulze und Göke auf die Plätze eins, drei und fünf im B-Finale. Im Zeierkajak über 500 Meter erreichten Eric Göke und Max Stainer den Zwischenlauf und schieden nach einem kämpferischen Rennen knapp geschlagen aus.

In der Schülerklasse A gingen zwei Lüner Sportler an den Start. Samuel Schimanski und Lucas Rusch erreichten im Zweierkajak über 2000 Meter den elften Platz. Im Kanu-Mehrkampf (paddeln, laufen, athletische Übung) gab es zudem für L. Rusch einen weiteren 11. Rang.

Das Lüner Team bei der DM ( Foto: KSC)

Nach der Schüler- und Jugendklasse ging die Leistungsklasse auf der Doven Elbe an den Start. Mit drei Deutschen Vizemeistertiteln und zweimal Bronze konnte Jule Hake in jedem Rennen einen Platz auf dem Podium für sich verbuchen. Im Einerkajak über 200 Meter sowie im Zweierkajak über 200 Meter und 500 Meter gemeinsam mit Caroline Arft (Essen) für die RG KV NRW startend gab es jeweils die Vizemeisterschaft. Im Einerkajak über 500 Meter kam Hake hinter den beiden Hannoveranerinnen Sabrina Hering-Pradler und Pauline Paszek als Dritte ins Ziel. Ebenfalls Bronze ging an den K 4 der RG KV NRW mit Hake, Arft, Katharina Köther und Enja Rößeling (beide Essen).

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Kajak-Vierer im olympischen Finale auf Rang Fünf

Mit dem fünften Platz hat Jule Hake ihre erste Teilnahme bei Olympischen Spielen beendet. Im strömenden Regen bei schwierigen Verhältnissen kam das deutsche Boot in der Besetzung Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake und Tina Dietze mit 1,780 Sekunden Rückstand in 1:37:243 Minuten auf die siegreichen Ungarinnen ins Ziel. Silber und Bronze sicherten sich die Boote aus Belarus und Polen. Der Rückstand auf den Bronzerang betrug 0,8 Sekunden.

Auch wenn das große Ziel, auf einen Medaillenplatz zu paddeln unerreicht blieb, kann die erst 21jährige KSC-Sportlerin Hake mit ihren in Tokio vollbrachten Leistungen mehr als zufrieden sein.

Nach der Rückkehr aus Tokio geht es für Hake direkt weiter zur Deutschen Meisterschaft nach Hamburg, bevor die Olympionikin in der kommenden Woche am Bootshaus des KSC von den Mitgliedern, sowie Freunden und Förderern des Kanusports gebührend empfangen wird.

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Viererkajak souverän im Halbfinale

Foto: Finn Eidam

Mit einer guten Vorstellung konnte Jule Hake mit dem Viererkajak wie erhofft bereits im Vorlauf das Ticket für das Halbfinale buchen. Zusammen mit Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt und Tina Dietze kam die KSC-Athletin im Sea Forest Waterway in ihrem Vorlauf hinter den Polinnen auf den zweiten Platz. „Wir sind mit dem Ergebnis schon ganz zufrieden, müssen aber noch ein paar Dinge ausbessern“, resümierte das Quartett nach dem Rennen in der ARD.

Im Halbfinale am Samstag um 3:07 Uhr dt. Zeit wird das deutsche Boot um den Einzug ins Finale (Sa, 5:19 Uhr) paddeln.