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Kanu-WM: Auf Bronze folgt doppelt Silber

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einerkajak konnte Jule Hake auch am zweiten Finaltag der Kanurennsport-Weltmeisterschaften im kanadischen Dartmouth ordentlich jubeln.

Im Zweierkajak über 500 Meter paddelten Jule Hake und Paulina Paszek (Hannover) sensationell zu WM-Silber. Dabei lieferte sich das junge deutsche Team bis zum Schluss einen packenden Fight mit den favorisierten Olympiazweiten Karolina Naja und Anna Pulawska aus Polen, die am Ende hauchdünn in 1:49:87 Minuten vor der deutschen Vertretung (1:50:28 Minuten) den Weltmeistertitel gewannen. Auf den dritten Platz kamen in 1:52:64 Minuten Hermin Peters und Lize Broekz aus Belgien.

Keine zwei Stunden nach dem Gewinn der Silbermedaille im Zweierkajak saß Jule Hake bereits wieder im Boot. Zum Abschluss der Titelkämpfe ging es auf die 5000 Meter Langstrecke. Für die 22jährige war es der erste Auftritt über die lange Distanz im DKV-Dress. Von Beginn an mischte Hake bei ihrer Langstreckenpremiere in der Spitzengruppe mit. Im Schlussprint musste sie sich nur der Weltmeisterin von 2021, Emese Kohalmi aus Ungarn geschlagen geben und feierte ihre zweite Silbermedaille des Tages. Bronze ging an Jennifer Egan Simmons aus Irland.

Mit zwei Silbermedaillen und dem Gewinn der Bronzemedaille im Einerkajak über 500 Meter feierte Hake eine gelungene WM-Premiere und stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie derzeit die beste deutsche Rennsportkanutin ist.  

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WM-Bronze für Jule Hake

Am ersten Finaltag der Kanu-Weltmeisterschaften in Dartmouth (Kanada) sorgte Jule Hake bei ihrer WM-Premiere für die einzige Medaille des Kajak Damen Teams.

Im Einerkajak über 500 Meter holte sich die KSClerin hinter Tokio-Olympiasiegerin Lisa Carrington aus Neuseeland (1:58:69 Minuten) und der Kroatin Anamaria Govorcinovic (1:59:97 Minuten) mit 1,6 Sekunden Rückstand in 2:00:30 Minuten die Bronzemedaille.

Dass Jule Hake bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden könnte, deutete sich bereits nach den Ergebnissen im Vorlauf und Halbfinale mit starken Auftritten an. Nach mäßigem Start im Finale nutze Jule Hake einmal mehr ihre Stärke auf der zweiten Streckenhälfte und erkämpfte sich auf der Ziellinie den Bronzerang.

Für die 22jährige, die im vergangenen Jahr bei den Olympischen Spielen das A-Finale noch deutlich verpasst hatte, war es der bis dato größte Erfolg ihrer Karriere.

Mit der Bronzemedaille beendete Jule Hake eine lange Durststrecke. Sie sicherte den Kajak Damen des DKV die erste Medaille im K1 seit elf Jahren.

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WM-Premiere für Jule Hake

Die Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport stehen vor der Tür. Vom 03. August bis 07. August werden im kanadischen Halifax die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt ermittelt. Für Jule Hake wird es die erste WM-Teilnahme außerhalb der U23.

DOSB nominiert Jule Hake für Olympia

Bei der Premiere geht es für die zweifache U23-Weltmeisterin in drei Rennen an den Start. Auf dem Lake Banook wird die 22jährige KSC-Athletin im Einerkajak über 500 Meter und 5000 Meter, sowie im Zweierkajak mit Paulina Paszek (Hannover) über 500 Meter ins Renngeschehen geschickt. Das in dieser Saison neu formierte Duo konnte bereits bei den Weltcups im Mai in Poznan und Racice mit einem Weltcup-Sieg und Platz zwei auf sich aufmerksam machen. Einen starken Eindruck hinterließ Jule Hake dort auch mit einem dritten und einem fünften Platz im Einerkajak über 500 Meter.

Zum Abschluss der Wettkämpfe steht am Sonntag der 5000 Meter Start auf dem Programm.

Los geht es für Jule Hake am Mittwoch (03.08.) mit dem Vorlauf über 500 Meter im Einerkajak. Der Vorlauf im Zweierkajak findet am Donnerstag (04.08.) statt. Am Freitag stehen beide Halbfinals an. Die Finalrennen finden am Wochenende statt.

Die KSC-Familie richtet den Blick gespannt nach Kanada und wünscht Jule und dem gesamten DKV-Team eine erfolgreiche WM-Teilnahme.

Livestream und Ergebnisse:

2022 ICF CANOE SPRINT WORLD CHAMPIONSHIPS | ICF – Planet Canoe (canoeicf.com)

Memosoft Spotfokus |

Results – Canoe 22

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Regatta

Platz sieben zum Abschluss der U23 Weltmeisterschaft

Mit Platz sieben im Zweierkajak ging für Jule Hake die zweite Teilnahme bei einer U23- Weltmeisterschaft zu Ende.

Einen Tag nach ihrer Titelverteidigung im K I über 1000 Meter ging Hake am Samstag (03.08.19) mit Katharina Köther (Essen) im Zweierkajak über 500 Meter an den Start. Im Vorlauf noch siegreich, konnte das Duo im Finale am Sonntag nicht an die Leistung vom Vortag anknüpfen. Mit Rang sieben verpassten die beiden Athletinnen die erhoffte Medaille. Der Sieg ging an Ungarn vor Spanien und Weißrussland.

„Wir haben alles gegeben, mehr war heute einfach nicht drin“ erklärte Hake nach dem Rennen.

Bereits am Freitag hatte Hake in einem hart umkämpften Rennen mit einem fulminanten Schlusssprint die bis kurz vor dem Ziel führende Noemi Pupp aus Ungarn geschlagen und sich mit drei Hundertstel Sekunden Vorsprung erneut den Weltmeistertitel im K I über 1000 Meter gesichert.

Text: SH
Fotos: KSC

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Mission Gold geglückt – Jule Hake erneut Weltmeisterin

Mit einem starken Finish sicherte sich Jule Hake erneut den U23 – Weltmeistertitel im K 1 über 1000 Meter.

„Ich bin super happy, dass ich meinen Weltmeistertitel verteidigen konnte“ freute sich die neunzehnjährige KSC-Kanutin. „Jetzt wird erstmal gefeiert!“

Morgen (3.8.2019) steht dann der Vorlauf im K 2 über 500 Meter auf dem Programm.

Text: SH
Foto: KSC

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Regatta

Kanu U23 WM in Rumänien: Mission Titelverteidigung

Ein weiteres Highlight steht mit der U23 Weltmeisterschaft in Rumänien für den Kanu-und Ski-Club Lünen unmittelbar bevor:

Jule Hake, erfolgreiche Kanutin des KSC, möchte dabei ihren im letzten Jahr errungenen Titel im Einerkajak über 1000 Meter verteidigen. Die KSC Sportlerin geht in Pitesti im Einerkajak über 1000 Meter und im Zweierkajak über 500 Meter zusammen mit Katharina Köther (Essen) für den Deutschen Kanu-Verband an den Start.

In den letzten beiden Wochen hat sich Jule intensiv mit der Nationalmannschaft im Trainingslager in Duisburg auf die Titelkämpfe vorbereitet. Jules Ziel für die kommenden Tage ist eindeutig: „ Ich möchte alles geben und 100% konzentriert sein, um wieder ähnliche oder noch bessere Resultate als im Vorjahr zu erzielen – die Mission Titelverteidigung steht“ gab Jule die Marschroute vor der Abreise nach Rumänien vor.

Der erste Start für Jule bei dieser Weltmeisterschaft wird am Donnerstag (01.08.2019) um 10:53 Uhr (09:53 Uhr deutsche Zeit) erfolgen. Hier stehen zunächst die Vorläufe im K I über 1000 Meter auf dem Programm. Die ersten drei Boote lösen direkt das Ticket für das Finale. Am Freitagvormittag findet das Semifinale statt, in dem die letzten drei Finalplätze vergeben werden. Das Finale findet am Freitagnachmittag um 16:15 Uhr (15:15 Uhr deutsche Zeit) statt.

Der Vorlauf im Zweierkajak wird am Samstag (03.08.2019) um 18:18 (17:18 Uhr deutsche Zeit) gestartet.

Auch hier ziehen die ersten drei Boote direkt ins Finale ein. Semifinale und Finale finden am Sonntag (04.08.2019) statt.

Ergebnisse und Startlisten unter:

http://pitesti2019.spotfokus.com/index.php?gmt=2&gmt2=-120

Livestream unter:

https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/pitesti-2019

Text: SH
Foto: KSC

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Allgemein Veranstaltung

Großer Bahnhof für Jule Hake

Die frischgebackene U23 Welt- und Vizeweltmeisterin wurde am Bootshaus des KSC Lünen gebührend empfangen. 

Foto: KSC Lünen

Trainingskameraden, Eltern, Vereinsmitglieder, Vertreter der Stadt Lünen und der Presse, sowie Freunde und Förderer des Kanusports in Lünen ließen es sich nicht nehmen, der 18jährigen persönlich zu gratulieren. 

Mit ihrem Titel im K I über 1000 Meter, sowie der Vizeweltmeisterschaft im K II über 500 Meter hat Jule ihre selbstgesteckten Ziele erreicht. Nur mit Selbstdisziplin, Trainingsfleiß und Talent konnten diese Ergebnisse eingefahren werden. Auch für den KSC Lünen war diese U 23-WM mit Titel und Vizetitel ein Meilenstein in der Lüner Kanusportgeschichte. 

Die Weltmeistertorte der Bäckerei Kanne (Foto: KSC )

Als Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen bat der Bürgermeister der Stadt Lünen, Jürgen Kleine-Frauns Jule Hake um den Eintrag ins goldene Buch der Stadt. 

Jule Hake mit Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (Foto: KSC)

Text: SH

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Regatta

Jule Hake ist Weltmeisterin

Jule Hake, Spitzenkanutin vom KSC Lünen hat bei den U23 Kanu-Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) den Weltmeistertitel über 1000 Meter im Einerkajak errungen und die Goldmedaille gewonnen.

Siegerehrung im KI 1000 Meter (Foto: KSC)

Von diesem herausragenden Erfolg beflügelt, konnte sie auch im K II über 500 Meter mit Julia Hergert aus Magdeburg ein tolles Rennen fahren und am Ende die Vizemeisterschaft erpaddeln.

Julia Hergert (Magdeburg) und Jule Hake (Foto: KSC)

Mit diesen Ergebnissen ist Jule Hake, die in diesem Jahr erstmals in der Erwachsenenklasse startet, in der Weltspitze der U23jährigen angekommen.

Text: SH

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Regatta

Jule Hake bei U23 Weltmeisterschaft am Start

Die Lüner Spitzenkanutin Jule Hake startet mit der Nationalmannschaft bei den U 23 Weltmeisterschaften in Bulgarien. Vom 26. Juli bis 29. Juli geht es in Plovdiv auf der dortigen Regattastrecke um die Medaillen. Hake geht im Einerkajak über 1000 Meter, sowie im Zweierkajak zusammen mit Julia Hergert aus Magdeburg über 500 Meter an den Start. Am Donnerstag fällt der Startschuss zunächst für die Vorläufe im K I über 1000 Meter. Das Finale findet am Freitag statt, bevor dann am Samstag (Vorläufe) und Sonntag (Finale) die Rennen im Kajakzweier ausgetragen werden.

Infos und Ergebnisse unter:  https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/plovdiv-2018

Text: SH

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Regatta

Auf Rang acht in Südafrika

Bei den Kanu-Marathonweltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg konnte Jule Hake vom Kanu- und Ski-Club Lünen mit Rang acht erneut eine Topplatzierung erringen.

Hake, die kürzlich bei den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften sechs Titel, eine Vizemeisterschaft und eine Bronzemedaille abgeräumt hat, war direkt von München aus in ihr Südafrika-Abenteuer gestartet.

Der Start bei der Marathonweltmeisterschaft bildete für die 17jährige Schülerin eine Zugabe auf die nun zu Ende gehende Rennsportsaison.

Ohne besondere Vorbereitung und erstmals in dieser Saison bestieg die Rennsportspezialistin in Südafrika ihr Marathonboot und ging im Einerkajak bei den Juniorinnen an den Start. Auf dem 19 Kilometer langen Rundkurs zeigte Hake von Beginn an ein couragiertes Rennen, in dem sie zunächst in der Spitzengruppe mitfuhr. Im Rennverlauf hielt sie sich dann in einer Zweiergruppe mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Marie Mix auf. Die beiden Deutschen wechselten sich dabei mit der Führungsarbeit ab, um gemeinsam die hinter Ihnen Fahrenden auf Abstand zu halten. Im Schlussspurt wurde Hake nach einer Stunde und 40 Minuten mit vier Minuten 52 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Ungarin Achte.

Nach einer langen, anstrengenden Kanusaison bildete Hakes Leistung auch für den mitgereisten Trainer Reinhard Schocke einen krönenden Saisonabschluss im fernen Südafrika.

Für Hake indes steht neben der wohlverdienten Trainingspause nun wieder die Schule ganz oben auf dem Plan, um im kommenden Jahr den Spagat zwischen Abitur und Leistungssport zu meistern. 

SH