
Die Sportlerinnen und Sportler des KSC Lünen starteten am letzten Wochenende bei der internationalen Frühjahrsregatta in Essen in die Saison. Neben der den Vereinen aus NRW und anderen Regionen Deutschlands traten zahlreiche Landeskader anderer Bundesländer, die Leistungskader ostdeutscher Sportinternate, sowie Spitzenfahrer aus Holland, Belgien, Frankreich und Italien zu den Wettkämpfen an. Der berüchtigte Baldeneysee bot dabei in diesem Jahr ungewöhnlich gute Bedingungen. Das Wetter zeigte sich mit viel Sonne und wenig Wind von seiner besten Seite. Dennoch machten viele Algen im Wasser die Rennen oft zu einem Glücksspiel.



Gegen die internationale Konkurrenz konnten die Lüner Kanutinnen und Kanuten zahlreiche Medaillen und Finalteilnahmen für sich verbuchen. Zudem nutzte Jule Hake die Regatta, um erste Wettkampfluft nach Ihrer Babypause zu sammeln. Obwohl erst seit wenigen Wochen wieder im Aufbautraining, konnte sie bei jedem Start eine Medaille gewinnen. Über 200 m im K1 war nur U23 Weltmeisterin Chelsea Roussiekan etwas schneller. Über 5000 m und im K4 über 500 m zusammen mit Liv-Grete Liwowski und Rosalie Middendorf (KG Essen) und Chelsea Roussikan (Rheintreue Düsseldorf) stand sie jeweils ganz oben auf dem Podest. Jüngster Teilnehmer war Jonathan Dorn, der in der Altersklasse der 8-jährigen seine erste Regatta bestritt. Er erreichte bei den Schülerspielen auf Anhieb den zweiten Platz.





Am Freitag standen ausschließlich Rennen über die Sprintdistanz 200 m auf dem Programm. Im K1 erreichte Gloria Rimkus das B-Finale der weiblichen Jugend und paddelte hier auf Rang 2. Im K2 fuhr sie zusammen mit Ida Link zu Bronze. Der K2 der Juniorinnen mit Sarah Milchau und Aalyah Gerlach verfehlte eine Medaille mit Rang 4 nur knapp. Auch der K2 der Leistungsklasse mit Samuel Schimanski und Max Stainer schaffte es ins Finale und belegte hier Rang 9.










Der Samstag stand, neben Vor- und Zwischenläufen über 500 m und 1000 m, ganz im Zeichen der offenen NRW-Landesmeisterschaft über die Langstreckendistanzen 2000 m und 5000 m. Da in den Rennen alle Regattateilnehmer starten, gab es in jedem Rennen eine Gesamt- und eine Landeswertung. Über 2000 m paddelte Jonathan Zastrow (AK 12) auf Rang 2 und sicherte sich so den Vize-Landestitel. Ebenso Silber in der Landeswertung gewann Ida Link (Schülerinnen A). Matti Gatz fuhr zu Bronze bei den Schülern A. Leni Bahlmann (AK 12) wurde in Ihrem Rennen 10. in der NRW-Wertung. Über 5000 m war es bei den Damen Junioren besonders spannend. In einem packenden Endspurt kamen 4 Kanutinnen fast zeitgleich ins Ziel. Darunter auch Sarah Milchau und Aalyah Gerlach. Der Zieleinlauf war derart knapp, dass das Ergebnis mehrfach korrigiert wurde. Am Ende wurden beide zeitgleich gewertet. Auf dem Zielfoto mit minimalem Vorsprung für Sarah Milchau. Somit bekam Sarah Milchau Silber und Aalyah Gerlach Bronze in der Landeswertung. In den Rennen der Jugend erreichten in der Landeswertung Lasse Laakmann Rang 4, Paul Scheibel Rang 5, Gloria Rimkus Rang 6, Paul Lelgemann Rang 7 und Mathis Hocevar Rang 8. Mareen Milchau wurde 10., Mara Märtin 12. und Greta Hocevar 13..


Über 1000 m erreichte Sarah Milchau im Finale der Damen Junioren den 5. Rang. Im Finale über 500 m wurde sie 8.. Aufs Podest paddelte in der Altersklasse 12 Jonathan Zastrow und sicherte sich die Silbermedaille. Jeweils Bronze sicherten sich Matti Gatz und Ida Link in den Finalläufen der Schüler A. Gloria Rimkus (weibliche Jugend) fuhr im B-Finale auf Rang 6. Im K2 über 500 m verfehlten Sarah Milchau und Aalyah Gerlach (Damen Junioren) eine Medaille mit Rang 4 wieder denkbar knapp. Ida Link fuhr fast ohne Pause im Finale der Schülerinnen A mit Angelina Denaro auf einen hervorragenden 5. Rang und kurz darauf im Finale der weiblichen Jugend mit Gloria Rimkus auf Rang 7. Matti Gatz, auch Schüler A, startete ebenfalls hoch und erkämpfte sich mit Maximilian Fränkel im Feld der männlichen Jugend die Finalteilnahme. Sie wurden 9. in ihrem Finale. In den K4 Finalläufen kam sowohl der K4 der weiblichen Jugend mit Gloria Rimkus, Mareen Milchau, Mara Märtin und Greta Hocevar, als auch der K4 der Herren Leistungsklasse mit Samuel Schimanski, Max Stainer, Thorben Illtz und Henri Gatz auf Rang 6 ins Ziel. Die männliche Jugend mit Maximilian Fränkel, Paul Lelgemann, Lasse Laakmann und Matti Gatz erreichten das Ziel auf Rang 9.


Nach 3 intensiven Regattatagen steht für einen Teil der Sportlerinnen und Sportler an diesem Wochenende mit der deutschen und westdeutschen Marathonmeisterschaft in Rheine gleich die nächste Herausforderung an.




