Kategorien
Regatta

Reichlich Edelmetall für KSC

Zusammen freuten sich die Besatzungen des K4 der Schüler a und Schülerinnen A über ihr Goldmedaillen

KSC startet zeitgleich in Herringen und Hengelo

Am Wochenende 20./21.09.2025 mussten die Sportler und Sportlerinnen des KSC Lünen gleich auf 2 Hochzeiten tanzen. Die Regatten beim Nachbarverein KV 45 Herringen und im holländischen Hengelo standen an. Beide Regatten gehörten in den letzten Jahren zum absoluten Pflichtprogramm und sind bei den Kanutinnen und Kanuten sehr beliebt. Unglücklicher Weise fielen beide Regatten in diesem Jahr auf das gleiche Wochenende.

In Herringen werden traditionell zum Saisonende besonders viele Medaillen vergeben, da in allen Schülerklassen bis zur Altersklasse der 14-jährigen alle Einzelrennen als Endläufe gewertet werden. So konnte die Mannschaft insgesamt 47 Medaillen gewinnen. Aber auch in Hengelo konnten 2 Sportler des KSC stolze 9 Medaillen gewinnen.

Mit bis zu 9 Booten pro Rennen wurde es bei den Mixed-Rennen voll auf dem Kanal

Besonders beliebt sind beide Regatten auch, weil bei beiden Veranstaltungen Mixed-Rennen im Programm stehen. Zudem ist es erlaubt in den Mannschaftsbooten auch vereinsübergreifend als Renngemeinschaft zu starten.

Mara Märtin (vorne) und Greta Hocevar im K1 über 200 m
Gloria Rimkus freute sich über ihren Sieg
Ida Link fuhr wieder allen davon

Der Samstag stand in Herringen ganz im Zeichen der Sprintdistanz 200 m. In der Altersklasse (AK) 6/7 bestritt Lua Chmielewski und bei den 8-jährigen Juna Chmielewski ihre erste Regatta. Lua paddelte zu Gold, Juna erreichte als vierte das Ziel. Bei den Schülern und Schülerinnen B (AK 11) erkämpfte Jonathan Zastrow Gold und Leni Bahlmann Silber. Ebenso Silber gewann Liam Chmielewski in der AK 12. Die AK 13 dominierten sowohl Ida Link, als auch Matti Gatz und sicherten sich Gold. Malia Chmielewski und Angelina Denaro wurden in Ihren Rennen jeweils vierte. In der AK 14 kam Gloria Rimkus ebenfalls als erste in Ziel. Lasse Laakmann und Mathis Hocevar gewannen Silber, Paul Lelgemann Bronze. Mara Märtin erreichte als 6. das Ziel, Mareen Milchau und Greta Hocevar wurden jeweils 7.. Im Starterfeld der Jugend konnte Aalyah Gerlach gewinnen, Niall Kuchinke gewann Silber, Henri Gatz kam als 4. ins Ziel. Im Finale der Juniorinnen gewann Sarah Milchau Bronze, Thorben Illtz sicherte sich Silber in der Herren-Leistungsklasse.

Henri Gatz und Maximilian Hiller auf dem Weg zu Bronze
Vorne weg. Ida Link und Matti Gatz im Mixed K2

Im K2 der männlichen Jugend erkämpften Maximilian Hiller/Henri Gatz Bronze, Aalyah Gerlach/Sarah Milchau (Juniorinnen) erkämpften ebenso Silber wie Stefan und Christoph Milchau (Senioren). Sie sicherten sich Rang 2 buchstäblich auf den letzten Metern. Nun folgten die Mixed-Rennen. Lua und Juna Chmielewski (Schülerinnen C und B) wurden bei Ihrer ersten Regatta 7.. Jonathan Zastrow/Leni Bahlmann sicherten sich Bronze. In den zahlreichen Rennen der Schüler/Innen A gewannen Ida Link/Matti Gatz Gold und Mareen Milchau/Lasse Laakmann Bronze. Mara Märtin/Mathis Hocevar und Greta Hocevar/Paul Lelgemann erreichten jeweils Rang 4, Angelina Denaro/Paul Scheibel (Castroper TV) Rang 6 und Liam und Malia Chmielewski Rang 8. Henri Gatz und Aalyah Gerlach gewannen das Mixed-Rennen der Jugend. Maximilian Hiller/Gloria Rimkus verfehlten eine Medaille mit Rang 4 sehr knapp. Sarah Milchau startete mit Thorben Illtz in der Leistungsklasse. Sie dominierten Ihr Rennen klar und gewannen die nächste Goldmedaille.

Den krönenden Abschluss des Samstags bildeten die Staffelrennen. Hier starten Teams mit je 4 Sportlern und Sportlerinnen verschiedener Altersklassen. Dabei nehmen je 2 Sportler/Innen an der Start- und Ziellinie der 200 m Distanz Aufstellung. Gestartet wird an der eigentlichen Ziellinie. Beim Überfahren der jeweils gegenüberliegenden Linie startet das nächste Teammitglied, bis der oder die 4. Teilnehmer/Teilnehmerin schließlich das Ziel erreicht. In den Staffeln der Schüler und Schülerinnen C und B (Altersklassen 6-12 Jahre) erreichten Juna, Lua und Liam Chmielewski mit Jonathan Zastrow Rang 4. Die weiteren Staffeln umfassten alle Altersklassen von Schüler A bis hin zur Leistungsklasse. Sarah Milchau/Gloria Rimkus/Mathis Hocevar/Thorben Illtz konnten sich ebenso Silber sichern, wie auch Henri und Matti Gatz zusammen mit Ida Link und Lasse Laakmann. Bronze erkämften sich Aalyah Gerlach/Mara Märtin/Maximilian Hiller/Niall Kuchinke.

Jonathan Zastrow gewann Gold über 200 m und 500 m
Henri Gatz gewann über 500 m Bronze

Am Sonntag standen dann die Rennen über 500 m an. Das jüngste Teammitglied Lua Chmielewski sicherte sich in der AK 6 die Silbermedaille, ihre Schwester Juna erreichte in der AK 9 Platz 4. In den Rennen der AK 11 fuhr Jonathan Zastrow dem gesamten Feld davon und gewann Gold. Leni Bahlmann erkämpfte sich Silber. Liam Chmielewski gewann ebenfalls Silber (AK 12). Auch über 500 m wurde die AK 13 von Ida Link und Matti Gatz dominiert. Angeline Denaro und Malia Chmielewski lieferten ebenfalls eine starke Leistung und erkämpften beide Bronze. Die Rennen der AK 14 brachten Gold für Gloria Rimkus, Silber für Lasse Laakmann, Bronze für Paul Lelgemann, Platz 4 für Mara Märtin, Platz 5 für Mareen Milchau und Mathis Hovcevar und Platz 7 für Greta Hocevar. In der AK 15 erkämfte sich Niall Kuchinke einen hervorragenden 2. Platz, ebenso wie Aalyah Gerlach in der AK 16. Henri Gatz gewann Bronze und Maximilian Hiller kam auf Rang 6 ins Ziel. Christoph Milchau erreichte im Rennen der Senioren Rang 4.

Aalyah Gerlach und Sarah Milchau gewannen Silber
Ida Link und Gloria Rimkus feierten Gold

Im Zweierkajak K2 erreichte fast jedes Boot der Schüler/Innen A eine Medaille. Ida Link und Gloria Rimkus waren wieder das Maß der Dinge und sicherten sich die nächste Goldmedaille. Mara Märtin/Mareen Milchau, Mathis Hocevar/Paul Lelgemann und Matti Gatz/Lasse Laakmann gewannen jeweils Bronze. Malia Chmielewski und Greta Hocevar wurden 6.. Im Endlauf der männlichen Jugend verfehlten Maximilian Hiller/Niall Kuchinke eine weitere Medaille mit Rang 4 nur knapp. Christoph und Stefan Milchau gewannen Silber im Rennen der Senioren.

K4 männliche Jugend mit Lasse Laakmann, Hanri Gatz, Niall Kuchinke und Maximilian Hiller (Silber)
Der K4 Schülerinnen A mit Gold

Auch die Viererkajaks waren erfolgreich unterwegs. Jeweils Gold erkämpften Ida Link/Gloria Rimkus/Mara Märtin/Mareen Milchau sowie Matti Gatz/Paul Lelgemann/Lasse Laakmann/Mathis Hocevar. Rang 6 erreichten Greta Hocevar/Angelina Denaro/Malia Chmielewski mit Siska Vosshage vom KV 45 Herringen. Silber erkämpfte sich der K4 der männlichen Jugend mit Maximilian Hiller/Henri Gatz/Niall Kuchinke und Lasse Laakmann, der als Schüler A in die Jugend hochstartete.

Im linken Boot an Pos. 2 und 3 Samuel Schimanski und Max Stainer. Zusammen mit Liam Buch und Pilipp Fink gab es 2 Mal Gold

Im holländischem Hengelo traten Max Stainer (Leistungsklasse) und Samuel Schimanski (Herren Junioren) für den KSC Lünen an. Sie konnten in den Einzelrennen und in den Mannschaftsbooten, zusammen mit Sportlern und Sportlerinnen von DJK Ruhrwacht und KR Hamm, stolze 9 Medaillen sammeln. Im K1 über 500 m gewann Samuel Schimanski Silber, ebenso wie im K2 Junioren mit Fynn Roth (DJK). Im K2 der Leistungsklasse (LK) gewann Max Stainer ebenfalls Silber mit Philipp Fink (KRH) und Samuel Schimanski Bronze mit Miguel Heckhoff (DJK). Beide zusammen erkämpften Gold im K2 LK über 125 m. Über dieselbe Distanz im K2 der Junioren gab es für Samuel Schimanski ebenfalls Gold mit Miguel Heckhoff (DJK), genauso wie im Mixed K2 mit Lilith Buch (DJK) und im K2 über 1000 m zusammen mit Philipp Fink (KRH). Zwei weitere Goldmedaillen gewannen Max und Samuel gemeinsam im K4 LK über 500 m und 1000 m. In beiden Rennen jeweils zusammen mit Philipp Fink (KRH) und Liam Buch (DJK).

Die Regattasaison klingt somit sehr erfolgreich langsam aus. Am nächsten Wochenende steht für Teile der Mannschaft noch die letzte Regatta in Wuppertal an, während einige Sportler und Sportlerinnen auf Einladung des Kanuverband NRW am Kadertest oder einem Lehrgang teilnehmen. Danach geht es für Sportler, Sportlerinnen und Trainer in eine dreiwöchige Trainingspause, Bevor dann mit dem Wintertraining schon die Grundlagen für die nächste Saison erarbeitet werden.