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Gina Zint löst Ticket für Jugendolympiade

Ein dickes Ausrufezeichen setzte Gina Zint, Nachwuchstalent des Kanu- und Ski-Clubs Lünen bei der Weltqualifikationsregatta zur Jugendolympiade 2018 in Barcelona.

Foto: Zint

Insgesamt sechs Startplätze stehen den europäischen Sportlern bei der Jugendolympiade 2018, die im Oktober in Buenos Aires (Argentinien) stattfindet, zur Verfügung. In Barcelona ging es nun darum, einen dieser Startplätze zu ergattern. Neben einer Sprintdisziplin der Rennsportklasse musste auch ein Hindernisparcours inklusive Eskimorolle im Kanuslalomboot absolviert werden. Die Rennergebnisse beider Disziplinen wurden zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst, aus dem sich schließlich die Startplätze für die Jugendolympiade ergeben. Insgesamt traten 75 Sportlerinnen aus aller Welt gegeneinander an. Für Gina Zint ging es zunächst in der Sprintdisziplin an den Start. Bereits am ersten Wettkampftag verschaffte sich die 15jährige Lünerin mit Rang zwei eine glänzende Ausgangsposition für die abschließende Slalomdisziplin. Zint steigerte sich von Lauf zu Lauf, im Finale musste sie sich aber der siegreichen Ungarin mit 2 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Dennoch hatte sich die Rennsportspezialistin nach dem ersten Wettkampftag ein komfortables Polster für die abschließende Slalomdisziplin geschaffen. Hier kam sie schließlich in der Endabrechnung auf den 23. Rang. Zints Leistung ist umso höher einzuschätzen, da sie sich gegen Slalomspezialistinnen behaupten musste.

Foto: Zint

In der Addition der beiden Sprint- und Slalomwettbewerbe hatte Zint am Ende den vierten Platz errungen und damit für sich und den Deutschen Kanu-Verband das Ticket für die Jugendolympiade im Oktober in Buenos Aires erpaddelt. Mit ihrer Leistung hat sich Zint den Traum eines jeden Sportlers, einmal bei Olympia teilnehmen zu können, erfüllt.

SH