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Gold und Silber für Jule Hake bei Olympic Hope Games

Bei den „inoffiziellen Kanuweltmeisterschaften“ für fünfzehn bis siebzehnjährige Kanuten (offizielle Weltmeisterschaften gibt es erst ab der Juniorenklasse) hat Jule Hake vom Kanu- und Ski-Club Lünen ihr Können erneut unter Beweis gestellt.

Die Teilnahme an den Olympic Hope Games stellte für Jule bereits den dritten Einsatz im Nationaltrikot in diesem Jahr dar.

Aufgrund ihrer starken Saisonleistungen wurde Jule im polnischen Bydgoszcz gleich für drei Starts nominiert.

Die Bundestrainer schickten Jule zunächst im Einerkajak über 1000 Meter ins Rennen. Die amtierende Deutsche Meisterin auf dieser Strecke fuhr ein beherztes Rennen und gewann im Ziel, nur sehr knapp von einer Tschechin geschlagen, die Silbermedaille. Ein weiteres Highlight stellte der Viererkajak über 500 Meter dar. Hier saß Jule mit Greta Koezeghy (Böckingen) und Cassandra Jhonson (Mannheim) sowie Saskia Regorius (Potsdam) im Boot. Gleich am Start ging das deutsche Boot in Führung und ließ allen anderen Gegnerinnen keine Chance und gewann verdient die Goldmedaille. Auf der 200-Meter-Sprintstrecke erfolgte eine Umbesetzung des siegreichen Quartetts, sodass Jule Hake gemeinsam mit Saskia Regorius (Potsdam), Jana Unterkötter (Hamm) und Johanna Schimanski (Mülheim) an den Start ging. Das Quartett belegte am Ende den undankbaren vierten Platz. 

Nach einer langen kräftezehrenden Saison, die neben Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften mit den Olympic Hope Games ihren krönenden Abschluss fand, geht es nun auch für Jule Hake in die wohlverdiente trainingsfreie Zeit bevor im November mit der Saisonvorbereitung 2016 gestartet wird. 

SH